Jeder Tag ein Tag für Menschen mit Behinderungen

Date of article: 04/12/2015

Daily News of: 04/12/2015

Country:  Germany - Mecklenburg-Vorpommern

Author: Regional Ombudsman of Mecklenburg-Vorpommern

Article language: de

Rund um den internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember unterstützt der Bürgerbeauftragte Matthias Crone Aktionen für und mit Betroffenen.

Foto: Ortstermin in Woldegk im Mai 2015 - das Pflaster und der Bordstein sind eine Barriere für Rollstuhlfahrer

Nach einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Arbeitsagentur für Arbeit in Stralsund in der vergangenen Woche beteiligt er sich mit der Arbeitsagentur in Greifswald an dem gemeinsamen 3.Fachgespräch zur Arbeitsmarktlage von Menschen mit Behinderungen: „Zusammen ist normal.“ (Greifswalder Rathaus 3.12.2015, 9.30 – 11.50 Uhr). Dort geht es vor allem um die Aufgabe, Menschen mit Behinderungen in Arbeit zu bringen und zu halten. Der Bürgerbeauftragte unterstützt auch die anschließende Aktion „Zusammen ist normal“ auf dem Greifswalder Marktplatz (12.00 – 12.30 Uhr).

Crone dazu: „Arbeit ist ein wichtiger Schlüssel zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Sie ermöglicht Anerkennung und Selbstverwirklichung“, so Crone. „Es muss möglich sein, dass Menschen mit Behinderungen in Unternehmen immer mehr in der Arbeitswelt willkommen sind.“ Am Tag der Menschen mit Behinderung geht es aber immer auch um die vielen Alltagsprobleme der Betroffenen, die zu meistern sind. Gerade hier unterstützt der Bürgerbeauftragte ganz direkt. So kann am Nachmittag des 3.12. eine Umbaumaßnahme für barrierefreie Querungen über historische Pflasterstraßen in der Innenstadt von Woldegk abgeschlossen und übergeben werden – auch als Ergebnis einer Petition beim Bürgerbeauftragten.

Crone: „Woldegk zeigt: Wo ein politischer Wille da ist, findet sich auch ein Überweg. Es sind die kleinen Bausteine die zusammengefügt werden müssen, um die Ziele Barrierefreiheit und Teilhabe erreichen zu können.“, so Crone. „Wir müssen Bewusstsein bilden – auch bei Kommunalvertretungen und Verwaltungen, die ihre Beiträge zur Inklusion leisten müssen. Hier gibt es noch Potential für mehr Verständnis und Verbesserungen. “

Der Bürgerbeauftragte begleitet einen kontinuierlichen Prozess für mehr Selbstbestimmung und Teilhabe mit den kommunalen Behindertenbeauftragten und mit den Vertretern der Selbsthilfeorganisationen in regelmäßigen Zusammenkünften und Besprechungen. Crone: „Wir dürfen nicht nur heute das Thema im Blick haben. Es geht um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention für die Menschen in unserem Land - jeden Tag!“

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Volksanwaltschaft und EU-Ombudsstelle zu den Brennpunkten TTIP und Asyl in Europa

Date of article: 01/12/2015

Daily News of: 04/12/2015

Country:  Austria

Author: Austrian Ombudsman Board

Article language: de

In einer gemeinsamen Pressekonferenz im Haus der Europäischen Union in Wien, forderte die Europäische Bürgerbeauftragte Emily O’Reilly mehr Transparenz in den Verhandlungen des Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA ein. Für Volksanwalt Günther Kräuter ist das Freihandelsabkommen TTIP auch inhaltlich zu verurteilen: „Mir geht es im Speziellen, neben dem Schutz von Arbeitnehmerrechten, um Rücksicht auf die kleinstrukturierte heimische Landwirtschaft und auch um Lebensmittelethik. Gen-Lachs, das geht in Österreich gar nicht!“

Im Zusammenhang mit den enormen Fluchtbewegungen auf der so genannten „West-Balkan-Route“ ist sowohl die Volksanwaltschaft als auch das International Ombudsman Institute (IOI), dessen Generalsekretariat die Volksanwaltschaft beherbergt, zurzeit massiv gefordert.

Auch eine internationale Konferenz von Ombudseinrichtungen und Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (NMRI) in der vergangenen Woche in Belgrad beschäftigte sich mit den aktuellen Herausforderungen in Transit-, aber auch Zielländern. „Es gibt ein klares Kommittment, wonach Ombudsinstitutionen und NMRI alle ihre Kompetenzen und Instrumente zum Schutz der Menschenrechte einsetzen“, berichtete Kräuter unter Hinweis auf die dort erarbeitete „Belgrade Declaration“.

Die Vernetzung im Rahmen des Europäischen Verbindungsnetzes für Bürgerbeauftragte bzw. des IOI ist für beide Ombudspersonen ein wichtiger Schritt für mehr Menschenrechtsschutz, gesicherte demokratische Rechte und eine transparente Verwaltung in Österreich und Europa.

Im Anschluss an die Pressekonferenz fand ein Arbeitsmittagessen mit Volksanwalt Dr. Fichtenbauer statt. Abschließend wurde der Europäischen Bürgerbeauftragten noch die Möglichkeit geboten, sich in der Volksanwaltschaft mit Mitgliedern des Menschenrechtsbeirates über Fragen auszutauschen, die insbesondere die Zusammenarbeit der Volksanwaltschaft mit der Zivilgesellschaft betrafen.

 

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Baubehörde lässt Akt fast fünf Jahre liegen

Date of article: 04/12/2015

Daily News of: 04/12/2015

Country:  Austria

Author: Austrian Ombudsman Board

Article language: de

Der Nachbar suchte 2008 nachträglich um Genehmigung an und naturgemäß wurden Einwände gegen den Bau durch die Beschwerdeführerin und Ihren Gatten erhoben. Dann ist lange nichts passiert. Im Juni 2010 wurde endlich eine Bauverhandlung angesetzt, jedoch kurzfristig wieder abgesagt. Diese Bauverhandlung fand dann erst im Juni 2011 statt. Angekündigt wurde, dass innerhalb der nächsten drei Wochen ein Bescheid über den Baubewilligungsantrag ergehen werde. Nichts dergleichen ist jedoch geschehen.

Mittlerweile hat sich die Betroffene an einen Anwalt gewandt, der im Dezember 2012 bei der Baubehörde telefonisch nachgefragt hat. Man teilte ihm mit, dass der Akt irrtümlicherweise liegengeblieben sei. Wiederum erfolgte eine Ankündigung: Der Bescheid werde bis März 2013 erlassen, was aber ebenfalls nicht geschah.

Fassungslos mussten die Beschwerdeführer feststellen, dass der Nachbar Anfang 2015 neuerlich illegal zu bauen begann. Unmittelbar an der Grundgrenze zur Beschwerdeführerin wurde eine ca. 3 m hohe überdachte Grenzmauer – wiederum bewilligungslos – errichtet.

Erst im März 2015 erhielten sie dann schlussendlich den Bewilligungsbescheid für das bereits vollendete Bauvorhaben. Dagegen haben sie Berufung erhoben. Als sich die verzweifelten Nachbarn an die Volksanwaltschaft wandten, war über diese immer noch nicht entschieden. Das Verfahren dauerte bereits mehr als fünf Jahre.

Erst nach Einschreiten der VA hat die Baubehörde den Berufungsbescheid erlassen und übermittelt. Aus der Begründung dieses nunmehr ergangenen Bescheides geht weder hervor, ob in der Zeit zwischen 16. Juni 2010 und 4. März 2015 irgendwelche Verfahrenshandlungen getroffen wurden, noch wurde von der Stadtgemeinde auf die diesbezügliche Anfrage der VA in irgendeiner Weise eingegangen.

VA Brinek dazu: „Es ist davon auszugehen, dass die Baubehörde über die gesamte Zeitspanne von fast fünf Jahren keine Verfahrenshandlungen gesetzt hat, sondern den Akt einfach liegengelassen und damit den untragbaren Zustand über Jahre hindurch tatenlos geduldet hat. Laut Gesetz ist die Behörde jedoch verpflichtet, über Anträge von Parteien ohne unnötigen Aufschub einen Bescheid zu erlassen.“

 

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Volksanwalt Peter Fichtenbauer leitet Prüfverfahren zu unzulässigen Disziplinarmaßnahmen in Wiener Kindergarten ein

Date of article: 04/12/2015

Daily News of: 04/12/2015

Country:  Austria

Author: Austrian Ombudsman Board

Article language: de

Anlässlich zahlreicher Medienberichte, welchen zufolge in einem Kindergarten der Diakonie in Wien Donaustadt über längere Zeit unzulässige Disziplinarmaßnahmen verhängt worden seien, leitete Volksanwalt Dr. Peter Fichtenbauer ein amtswegiges Prüfverfahren ein. Ziel ist es aufzuklären, ob die zuständige Aufsichtsbehörde ihrer Arbeit wirksam nachgekommen ist.

Erschreckend ist für den Volksanwalt insbesondere, dass Kinder an Sesseln festgeklebt und in Abstellkammern eingesperrt worden sein sollen. „Dabei handelt es sich um Maßnahmen, die aus menschenrechtlicher Sicht als Folter zu qualifizieren sind. Kinderrechte sind der Volksanwaltschaft ein besonderes Anliegen. Sollte die Aufsichtsbehörde daher nicht regelmäßig – mindestens einmal jährlich – vor Ort gewesen sein und Konsequenzen gezogen haben, so ist ein Missstand in der Verwaltung festzustellen", schließt Fichtenbauer.

 

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Réunion de la CPMO/POOL

Date of article: 07/12/2015

Daily News of: 07/12/2015

Country:  Belgium - Wallonia

Author: Regional Ombudsman of Wallonia and Federation of Wallonia-Brussels

Article language: fr

Le 4 décembre dernier, les Médiateurs et Ombudsmans membres de la Concertation permanente des Médiateurs et Ombudsmans de Belgique (CPMO) se sont réunis dans les locaux de FEDERGON, l’organisation représentative des entreprises de travail intérimaire qui dispose également d’un Ombudsman.

07-12-2015

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