EU-Agenturen schaffen Grundlagen für die Arbeit der Europäischen Union

Date of article: 17/10/2014

Daily News of: 17/10/2014

Country:  EUROPE

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Heads of EU Agencies gather in Vienna

In ihrer Eigenschaft als derzeitige Vorsitzende des Netzwerks der EU-Agenturen war die FRA vom 15 bis 17. Oktober in Wien Gastgeberin der jährlichen Zusammenkünfte der DirektorInnen der Agenturen der Europäischen Union und der VerwaltungsleiterInnen. Zurzeit beteiligen sich die EU-Agenturen an einer öffentlichen Diskussion über ihren zusätzlichen Nutzen und demonstrieren, dass sie maßgeblich an Entscheidungen in der EU und auf nationaler Ebene mitwirken, die ein breites Themenspektrum abdecken und rund 500 Millionen in der gesamten EU lebende und arbeitende Menschen betreffen.

Im Hinblick auf die effiziente und wirksame Umsetzung von EU-Politiken spielen die EU-Agenturen eine wesentliche Rolle“, stellte der Direktor der FRA und amtierende Vorsitzender des Netzwerks der EU-Agenturen, Morten Kjaerum, fest. „Gemeinsam haben wir eine Menge zu bieten. Deshalb werden wir unsere gemeinsamen Bemühungen fortsetzen, Bewusstsein für die wichtige Arbeit zu schaffen, die wir zur Unterstützung von nachhaltigem und integrativem Wachstum und nachhaltiger und integrativer Beschäftigung für Europa leisten.

Die EU-Agenturen sind wesentlicher Bestandteil des institutionellen Systems der Europäischen Union. Viele BürgerInnen nehmen sie in ihrem Leben als die nächstgelegene sichtbare Vertretung der EU wahr. Dennoch ist das Wissen über die EU-Agenturen und ihre Bedeutung sowohl für die Unterstützung von Entscheidungsprozessen als auch für die Umsetzung der EU-Rechtsvorschriften begrenzt.

Um hier Abhilfe zu schaffen, nehmen die EU-Agenturen am 17. Oktober an einer hochrangig besetzten öffentlichen Podiumsdiskussion teil, in der es schwerpunktmäßig darum geht, wie die EU Agenturen dazu beitragen können, die EU ihren BürgerInnen näher zu bringen. Im Rahmen dieser Podiumsdiskussion zwischen österreichischen Abgeordneten des Europäischen Parlaments und Direktoren von EU-Agenturen wird die große Palette von Bereichen thematisiert, in denen die Agenturen der Europäischen Union Kompetenzzentren sind.

Während der Sitzungen der DirektorInnen und VerwaltungsleiterInnen wurden mehrere Themen erörtert, die für das Funktionieren der Agenturen von großer Bedeutung sind. Hierzu gehören die Umsetzung des Fahrplans für Folgemaßnahmen zum gemeinsamen Konzept für die dezentralen Einrichtungen der EU, der auf die Steigerung der Leistung abzielt, sowie Fragen im Zusammenhang mit den Ressourcen, der Rechenschaftspflicht und der Effizienz der EU-Agenturen. Außerdem war die Erkundung von drei wichtigen horizontalen Themen in parallel stattfindenden thematischen Workshops zu Menschenrechten, Kommunikation und Leistung vorgesehen.

Ziel des Netzwerks der EU-Agenturen ist es, Koordination, Informationsaustausch und Abstimmung gemeinsamer Standpunkte zu Themen von gemeinsamem Interesse zwischen den Agenturen zu verbessern. Das Netzwerk ist eine wichtige Plattform, die kontinuierlich zur Effizienzsteigerung der Agenturen beiträgt. Gegenwärtig sind in dem Netzwerk 41 Agenturen zusammengeschlossen, die eine Vielzahl von Arbeitsfeldern abdecken: Wirtschaft, Innovation, Arbeitsbedingungen für Wachstum und Beschäftigung; Gesundheit, Sicherheit und Umwelt; Freiheit, Recht und Sicherheit; Bildung; Industrie und Landwirtschaft; Verkehr und Satelliteninfrastruktur.

Die kürzlich erschienene Neufassung der Broschüre über die EU-Agenturen beschreibt die Tätigkeit der Agenturen und zeigt, welchen zusätzlichen Nutzen die einzelnen Agenturen erbringen.

 

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