Mehr Bürgerbeschwerden: Jahresbericht 2025 zeigt steigenden Beratungsbedarf in Rheinland-Pfalz

Date of article: 26/03/2026

Daily News of: 27/03/2026

Country:  Germany - Rhineland-Palatinate

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Article language: de

Die Zahl der Bürgeranliegen in Rheinland-Pfalz ist gestiegen: 2.252 Eingaben erreichten im Jahr 2025 die Bürgerbeauftragte des Landes. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht hervor. Besonders häufig wandten sich Bürgerinnen und Bürger mit Problemen aus den Bereichen Justizvollzug, Soziales, Ausländerrecht und Landespflegekammer an die Bürgerbeauftragte.

Barbara Schleicher-Rothmund sieht hierin ein deutliches Signal für wachsenden Klärungsbedarf im Verhältnis zwischen Verwaltungen und Bürgerinnen und Bürgern. „Ziel sei es, Vertrauen in staatliches Handeln zu stärken und Konflikte frühzeitig zu entschärfen“, so Schleicher-Rothmund.

Der Bericht markiert zugleich einen Einschnitt: Nach acht Jahren im Amt legt die Bürgerbeauftragte ihren letzten Jahresbericht vor. In dieser Zeit haben sich rund 18.000 Menschen mit ihren Anliegen an die Bürgerbeauftragte gewandt – ein Hinweis auf die hohe Bedeutung der Institution als Anlaufstelle für Beschwerden und Fragen.

Auch der direkte Kontakt bleibt zentral: Mit 27 Sprechtagen im ganzen Land setzte die Bürgerbeauftragte weiterhin auf persönliche Gespräche vor Ort, um Hemmschwellen abzubauen und Bürgernähe zu gewährleisten.

Der Bericht macht deutlich: Die Bürgerbeauftragte bleibt ein wichtiger Bestandteil demokratischer Strukturen in Rheinland-Pfalz. Sie bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit, Verwaltungshandeln überprüfen zu lassen – kostenlos und ohne bürokratische Hürden.

Der vollständige Jahresbericht 2025 ist online verfügbar unter: www.diebuergerbeauftragte.rlp.de

Kontakt für Rückfragen: Büro der Bürgerbeauftragten Rheinland-Pfalz
Telefon: (06131) 28 999 – 0
E-Mail: poststelle@diebuergerbeauftragte.rlp.de

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