Probleme beim Schülertransport
Date of article: 25/06/2016
Daily News of: 27/06/2016
Country:
Austria
Author:
Article language: de
Mit dem Bustransfer habe die Familie keine gute Erfahrung gemacht. In der Früh würden die Kinder oft zu spät zum Unterricht kommen, was vor allem bei Schularbeiten problematisch sei. Zu Mittag wiederum sei das Problem, dass die mit Vieh, Wald- und Feldarbeit ohnehin schwer beschäftigten Eltern nie wüssten, wann ihre Kinder tatsächlich heimkommen. Denn einen schriftlichen Fahrplan gäbe es nicht.
Der Bürgermeister stellte im Filmbeitrag seine Sicht der Dinge dar: Der Kindergarten- und Schultransport sei gut organisiert, ab und zu komme es zu tolerierbaren Wartezeiten und außer der Familie würde sich niemand beschweren. Der Landesschulrat verwies schriftlich darauf, dass er nicht zuständig sei, vielmehr falle dies in die Agenden der Gemeinde.
Volksanwalt Dr. Fichtenbauer hält das Problem für leicht lösbar: „Dass die Kinder zu spät kommen, ist durch eine Änderung der Abfahrtszeit leicht lösbar.“ Die betroffene Familie beklagte, dass eine Diskussionsbasis mit der Gemeinde verloren gegangen sei, man finde dort einfach kein Gehör für das Problem. Einzig deshalb habe man sich an die Volksanwaltschaft gewendet.
Der Bürgermeister von Aschach werde versuchen, mit dem neuen Herbststundenplan eine Verbesserung zu erzielen. Eine Forderung, die auch Volksanwalt Fichtenbauer unterstreicht: Es müssen Fahrpläne und Unterrichtspläne akkordiert werden. Nur so können Unannehmlichkeiten erspart bleiben. Man wird sehen, was der Herbst bringt. Die Volksanwaltschaft jedenfalls wird sich die künftigen Fahrpläne ansehen.
