Übergabe des Tätigkeitsberichts des Thüringer Bürgerbeauftragten an den Präsidenten des Thüringer Landtags

Date of article: 11/03/2026

Daily News of: 13/03/2026

Country:  Germany - Thuringia

Author:

Article language: de

Der Bürgerbeauftragte als Brücke zwischen Bürger und Behörde

Tätigkeitsbericht des Bürgerbeauftragten für das Jahr 2025 an den Präsidenten des Thüringer Landtags übergeben

Das Thüringer Bürgerbeauftragtengesetz (ThürBüBG) sieht vor, dass der Bürgerbeauftragte dem Landtag jährlich einen schriftlichen Bericht über seine Tätigkeit im vorausgegangenen Jahr erstattet. Heute hat die stellvertretende Bürgerbeauftragte, Dr. Anne Debus, den Tätigkeitsbericht für das Jahr 2025 an den Präsidenten des Thüringer Landtags, Dr. Thadäus König, übergeben.

Der Titel des Berichtes „Der Bürgerbeauftragte als Brücke zwischen Bürger und Behörde“ lenkt den Fokus nicht nur auf die Aufgabe des Bürgerbeauftragten, die Rechte der Bürger gegenüber den Trägern der öffentlichen Verwaltung im Land zu wahren und die Bürger im Umgang mit der Verwaltung zu beraten und zu unterstützen, sondern auch auf seine Funktion als Vermittler zwischen Bürgern und Behörden.

Der Bericht gibt anhand von Statistiken und beispielhaft geschilderten Anliegen Einblick in die Arbeit des Bürgerbeauftragten im Jahr 2025, in dem sich Bürgerinnen und Bürger mit 1.111 Anliegen an den Bürgerbeauftragten wandten. 1072 Bürgeranliegen wurden im gleichen Zeitraum abschließend bearbeitet. Dabei konnte der Bürgerbeauftragte bei 317 Anliegen (29,7 %) das Problem im Sinne des Bürgers lösen und in 190 Fällen (17,8 %) die angefragten Informationen geben. 

In 299 Fällen (28 %) konnte der Bürgerbeauftragte zwar nicht so abhelfen, wie es gewünscht war. Er prüfte aber den jeweiligen Sachverhalt und erläuterte den Bürgerinnen und Bürgern jeweils ausführlich die Rechtslage, das Handeln der Verwaltung und deren Bindung an Recht und Gesetz. Hier leisteten die unabhängige Prüfung und die gegebenen Erläuterungen des Bürgerbeauftragten einen wesentlichen und wichtigen Beitrag dazu, dass Bürgerinnen und Bürger das Handeln der Verwaltung besser nachvollziehen konnten. Dies stärkt das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in Staat und Verwaltung. 

5 Prozent der Anliegen leitete der Bürgerbeauftragte selbst an die zuständige Stelle weiter und in 10 Prozent der Anliegen wies er den Bürgerinnen und Bürgern mit entsprechenden Informationen den Weg zu der zuständigen oder für das Anliegen besser geeigneten Stelle (‚Lotsenfunktion‘). 

Im Berichtsjahr führte der Bürgerbeauftragte im Thüringer Landtag 24 Sprechtage durch und bot in den Landratsämtern und Stadtverwaltungen der kreisfreien Städte 18 Außensprechtage an. Auch wenn Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen zunehmend häufiger per E-Mail oder über das Kontaktformular der Homepage kommunizieren, wird die Möglichkeit, Anliegen im persönlichen Gespräch vortragen und sich dazu sachkundig beraten lassen zu können, sehr wertgeschätzt. 

Neben den Anliegen des Sachgebietes Soziales (286 Anliegen), in dem vor allem die Themen Grundsicherungsleistungen, Wohngeld, Krankheit, Pflege und Behinderung erfasst werden, war im Berichtsjahr das Sachgebiet Bildung, Wissenschaft und Kultur am stärksten vertreten. Dazu sind 279 Anliegen (2024: 113) eingegangen. Die deutliche Steigerung ist der Vielzahl an Anliegen mit Bezug zu BAföG-Leistungen geschuldet. Die langen Bearbeitungszeiten beim Studierendenwerk Thüringen ließen viele Antragssteller verzweifeln und die Unterstützung des Bürgerbeauftragten suchen. 

Im Bereich Ordnungsrecht, Inneres und Verwaltung hatten Bürgerinnen und Bürger im Berichtsjahr 239 Anliegen, die u.a. Verkehrszeichen und -einrichtungen, Fahrerlaubnisangelegenheiten sowie melderechtliche und ausländerrechtliche Aspekte betrafen. 

Themen von besonderem Gewicht und Interesse und daher „Brennpunkte“ im Berichtsjahr waren die – für die Betroffenen unzumutbar – lange Bearbeitungszeit von BAföG-Anträgen im Studierendenwerk Thüringen sowie die rechtliche Ausgestaltung der Nachbarschaftshilfe nach dem SGB und – erneut – die Digitalisierungsprozesse in der öffentlichen Verwaltung mit ihren Licht- und Schattenseiten. 

Der Präsident des Thüringer Landtags würdigte die Arbeit des Bürgerbeauftragten mit folgenden Worten: „Wo Bürgerinnen und Bürger sich ein verständliches, transparentes und zügiges Behördenhandeln wünschen, da ist der Bürgerbeauftragte die Schnittstelle zur Verwaltung. Er übersetzt Bescheide, zeigt die Grenzen des Rechts auf oder erleichtert die Verständigung zwischen Behörde und Bürger. Für diese Arbeit danke ich dem Bürgerbeauftragten und seinem Team. Die Fallzahlen der vergangenen Jahre bestätigen, wie wichtig dieses Amt immer noch ist. Es bleibt weiterhin Ansprechpartner für Menschen in Momenten der Unsicherheit, der Verärgerung und manchmal auch der Verzweiflung. Wer dieses Amt führt, der braucht einen Sinn für Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Dieses Amt erfordert Geduld und ein tiefes Verständnis für Verwaltungsprozesse. Es bald möglichst wieder zu besetzen, liegt nun in der Verantwortung des Parlaments.“

Seit nunmehr 25 Jahren steht der Thüringer Bürgerbeauftragte im Dienst von Bürgern, Parlament und Verwaltung und setzt Verfassungsrecht und demokratisches Selbstverständnis in lebendiges Miteinander um. 

Sie finden den Tätigkeitsbericht auf der Webseite des Bürgerbeauftragten bei Veröffentlichungen. 

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Judgment of the Court in Case C-613/24 | Commission v Portugal (Special areas of conservation – Failure to comply with a judgment of the Court of Justice)

Date of article: 05/03/2026

Daily News of: 10/03/2026

Country:  EUROPE

Author:

Article language: en

Link: https://curia.europa.eu/site/upload/docs/application/pdf/2026-03/cp260030en.pdf

Languages available: 

Judgment of the Court in Case C-613/24 | Commission v Portugal (Special areas of conservation – Failure to comply with a judgment of the Court of Justice)

Twofold failure to fulfil obligations: Portugal is ordered to pay €10 million for failing to comply with a judgment of the Court of Justice finding an infringement of the Habitats Directive

The Court also imposes on Portugal a penalty payment of €41 250 per day until that judgment is fully complied with, which will be reduced as that Member State makes progress

The preservation and restoration of biodiversity in Europe is one of the European Union’s main priorities. The Habitats Directive 1 contributes to this through the conservation of natural habitats as well as of wild fauna and flora present on the European territory of the Member States. To that end, it has set up the ‘Natura 2000’ network, the largest ecological network in the world. Natura 2000 aims to ensure, in a coherent and transnational manner, the long-term survival of the most valuable and threatened species and habitats in Europe. The network includes special areas of conservation (SACs) designated by Member States under the Habitats Directive and special protection areas classified under the Birds Directive.

(...)

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We publish a follow-up report on support for unpaid carers

Date of article: 04/03/2026

Daily News of: 10/03/2026

Country:  United Kingdom - Wales

Author:

Article language: en

Today we publish ‘Are we caring for our carers? Revisited’, a follow-up to our 2024 Own Initiative investigation into how Welsh local authorities identify, assess and support unpaid carers.  

The original investigation examined whether 4 local authorities – Caerphilly County Borough Council, Ceredigion County Council, Flintshire County Council and Neath Port Talbot Council – were meeting their statutory duties under the Social Services and Well-being (Wales) Act 2014. While examples of good practice were identified, it was found that only a small proportion of carers received assessments of their needs, and many were unaware of their rights or the support available. 

The follow-up report reviews progress made by the 4 investigated authorities and summarises responses and data from the remaining 18 local authorities in Wales. It highlights development while identifying areas where further improvement is still required. 

The report finds that all 4 investigated authorities have taken positive action in response to the recommendations. Improvements include the development or revision of factsheets explaining the carers’ needs assessment process, what carers can expect, and the role of commissioned services. These materials are now available in Welsh, other languages and Easy Read formats. 

Authorities have also updated assessment forms and recording practices to better capture the needs of adult and young carers, improving consistency and quality. Where changes remain outstanding, improvements are being integrated into regional arrangements and new case management systems. 

The report also highlights improvements in post-assessment communications and practical support for carers, increased staff training and awareness-raising activity, alongside stronger audit and quality assurance arrangements. Progress has been made in partnership working with health services, including hospital in-reach activity and discharge support initiatives, and in improving the recording of equality data through new IT systems. 

Despite these improvements, a gap still remains between the number of people who identify as carers and those receiving formal needs assessments. Data from the 18 non-investigated authorities shows that, on average, only 2.73% of carers received a needs assessment in 2023/24, and only 1.32% received an assessment that resulted in a support plan. 

While welcoming progress, we note that not all recommendations have been fully implemented within the agreed timescales. The follow-up report is therefore issued as a Special Report under section 28 of the Public Services Ombudsman (Wales) Act 2019, with further recommendations made to Ceredigion County Council and Flintshire County Council, including enhanced oversight through their Audit and Risk Committees. 

Commenting on the report, Public Services Ombudsman for Wales, Michelle Morris, said: 

“I welcome the positive action taken since my original investigation, which has helped to improve how carers are identified, informed of their rights and supported through the assessment process.

However, it is disappointing that some recommendations have not yet been fully implemented. Carers must be clear about the outcomes of their assessments and how to seek further support. I urge all local authorities to take forward the learning from this work and continue to improve how unpaid carers are identified and supported across Wales.”

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La institución Defensor del Pueblo premiada en el CGPJ por “su carácter pionero en la denuncia de la violencia de género”

Date of article: 06/03/2026

Daily News of: 10/03/2026

Country:  Spain

Author:

Article language: es

El Defensor del Pueblo, Ángel Gabilondo, ha recibido este viernes en el Consejo General del Poder Judicial (CGPJ) un premio por “su carácter pionero en la denuncia de la violencia de género”, en la edición XX Premios Observatorio Contra la Violencia Doméstica y de Género. El galardón ha sido entregado por la presidenta del Tribunal Supremo y del Consejo General del Poder Judicial, Isabel Perelló.

El jurado ha destacado que “desde finales de los años noventa, cuando esta grave problemática permanecía invisible para amplios sectores de la sociedad, la institución ha atendido denuncias de mujeres víctimas y ha formulado recomendaciones que, en numerosos casos, han sido incorporadas a distintos textos legales”.

Ángel Gabilondo ha señalado, tras recoger el premio en nombre de la institución, que “es difícil sustraerse al estremecimiento que produce la debilitación de las estructuras del derecho internacional. Toda respuesta comienza porque cada cual hagamos bien nuestra labor, cumplamos con nuestro deber, que recompongamos los afectos, los vínculos, la solidaridad y las confianzas. Y en esta circunstancia y en este lugar hablamos desde el compromiso con la libertad y los derechos humanos. Ahí cobra todo su sentido la igualdad, hoy la igualdad de género. Esto nos convoca”.

El Defensor del Pueblo prosiguió subrayando que “hay una respuesta intensa de las instituciones, organizaciones y entidades para afrontar la violencia de género, y sigue siendo necesaria no pocas veces ante los sucesos graves o muy graves que destrozan la vida y la convivencia. Mujeres maltratadas, desconsideradas, asesinadas y el destrozo familiar y social provocado por quienes no son capaces de sobrellevar su singularidad sus palabras y su libertad”.

“Son las mujeres y sus injustas situaciones laborales y vitales las que han de ser y son premiadas”, recalcó el Ángel Gabilondo. “Y este premio es sobre todo un estímulo para una mayor responsabilidad, para proseguir en esta tarea imprescindible. Nos compromete más como institución y proseguiremos en la labor abriendo incluso nuevos canales y ventanales para hacerlo efectivamente. Las mujeres víctimas, ellas merecen este premio y suyo es, nosotros lo recibimos en su nombre”

El Observatorio contra la Violencia Doméstica y de Género lo conforman, además del Consejo General del Poder Judicial, los ministerios de Presidencia, Interior e Igualdad; la Fiscalía General del Estado; Eusko Jaurlaritza-Gobierno Vasco; la Generalitat de Catalunya; la Xunta de Galicia; la Generalitat Valenciana; el Gobierno de Canarias; la Junta de Andalucía; el Gobierno de Navarra; la Comunidad de Madrid; el Principado de Asturias; el Gobierno de Cantabria; el Gobierno de Aragón; el Gobierno de la Rioja; el Consejo General de la Abogacía Española, y el Consejo General de Procuradores de España.

En el mismo acto también ha sido premiada Aminata Soucko, una víctima de mutilación genital, que ha creado una plataforma de ayuda y atención integral destinada a mujeres refugiadas y migrantes. Asimismo, el abogado Adolfo Barreda ha recibido la mención especial ‘Soledad Cazorla’ por su dilatada carrera profesional, en la que se ha centrado en la defensa de los derechos humanos y, de forma muy activa, en la defensa del derecho a la igualdad entre los hombres y las mujeres y de las víctimas de violencia sexual en el ámbito laboral.

Al acto también han asistido la adjunta primera del Defensor del Pueblo, Teresa Jiménez-Becerril; la adjunta segunda, Patricia Bárcena, el director del Área de Seguridad y Justicia del Defensor del Pueblo, Andrés Jiménez, y personal de esta Área.

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Tomás Quintana participa en el Congreso Internacional 'Mujer rural y reto demográfico. Propuestas tangibles para la institucionalización de la perspectiva de género en las comunidades rurales'

Date of article: 05/03/2026

Daily News of: 10/03/2026

Country:  Spain - Castilla y León

Author:

Article language: es

El Procurador del Común ha particidado hoy en una mesa redonda dentro del Congreso Internacional “Mujer rural y reto demográfico. Propuestas tangibles para la institucionalización de la perspectiva de género en las comunidades rurales”, una cita científica que reune en Salamanca a más de un centenar de especialistas para estudiar reformas normativas e institucionales que permitan avanzar hacia la igualdad efectiva entre mujeres y hombres con especial atención en los territorios rurales.

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