Inklusion und Selbstbestimmung durch Unterstützte Kommunikation ermöglichen

Date of article: 05/05/2026

Daily News of: 07/05/2026

Country:  Austria

Author:

Article language: de

Volksanwalt Achitz informiert über Prüfschwerpunkt im Rahmen der Präventiven Menschenrechtskontrolle - Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (5. Mai)

„Autonomie, Selbstbestimmung sowie soziale und politische Teilhabe dürfen kein Privileg jener sein, die sich das selbst und ohne staatliche Unterstützung leisten können. Das muss die Politik auch in Zeiten von hohem Budgetdruck immer im Blick behalten“, sagt Volksanwalt Bernhard Achitz anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (5. Mai): „Österreich hat sich zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) bekannt, und entlang deren Grundsätze müssen Bund und Länder ihre Inklusionspolitik ausrichten.“

Die Volksanwaltschaft ist seit 2012 für die Präventive Menschenrechtskontrolle zuständig. Seitdem zeigen sich zwar Fortschritte im Bewusstsein über die besondere Bedeutung von Gewaltschutz in der stationären und ambulanten Betreuung von Menschen mit Behinderungen, dennoch gibt es weiterhin viele ungelöste strukturelle Probleme. Achitz: „Menschen mit Behinderung müssen immer noch in größeren Einrichtungen leben, weil bei der De-Institutionalisierung nichts weitergeht. Und viele Betroffene bekommen nicht die Persönliche Assistenz, sie die bräuchten, um selbstbestimmt leben zu können.“

Prüfschwerpunkt „Unterstützte Kommunikation“ läuft derzeit

Manchmal scheitert die Selbstbestimmung schon daran, dass Menschen nicht ermöglicht wird, sich mitzuteilen. „Die Umsetzung des Rechts auf Selbstbestimmung, auf unabhängige Lebensführung, Gleichberechtigung, Bildung oder die volle Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben – kurz die Wahrnehmung der Menschenrechte – ist ohne die Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks bzw. ohne Kommunikation undenkbar“, sagt Achitz, und deshalb setzt die Volksanwaltschaft derzeit einen Prüfschwerpunkt zum Thema „Unterstützte Kommunikation und Unterstützte Entscheidungsfindung als Mittel zur Gewaltprävention“.

In Österreich haben zehntausende Menschen mit körperlichen, geistigen oder mehrfachen Behinderungen Probleme, sich lautsprachlich zu verständigen. Weil sie durch fehlende Unterstützung daran gehindert werden, entsprechend ihrer Kompetenzen zu kommunizieren, haben sie weniger Möglichkeiten der Mitteilung und Selbstdarstellung. Die Kommissionen der VA erheben seit November 2025 in den Einrichtungen beispielsweise, ob es ein Konzept zu Unterstützter Kommunikation (UK) gibt, ob das Team über entsprechende Kenntnisse im Bereich UK verfügt oder ob Unterstützerkreise einberufen werden.

Beispiel: Mit Gehörlosen in Gebärdensprache kommunizieren!

„Die Kontrollbesuche der Kommissionen zeigen bereits jetzt, dass Kommunikation zu den größten Hürden zählt, die es im Umgang mit Menschen mit Behinderungen zu überwinden gilt“, sagt Volksanwalt Achitz. Ein Beispiel: In einer Werkstätte traf die Kommission auf einen gehörlosen Mann, der die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) beherrschte. Das Team der Einrichtung setzte aber vor allem auf Lippenlesen und „Aufschreiben und Ablesen“. Der Mann fühlte sich oft gelangweilt und isoliert, da er mit niemandem richtig kommunizieren kann. „Bewohner*innen mit ÖGS als Muttersprache sollten in dieser Sprache kommunizieren können. Das Personal sollte entsprechend ausgebildet werden“, sagt Achitz.

Im Rahmen des Prüfschwerpunkts verschafft sich die Volksanwaltschaft einen tiefgehenden Einblick in die gelebte Praxis in den Einrichtungen: Wird UK angewandt und sind die Mittel für die Betroffenen passend? Werden Menschen mit Behinderungen in Entscheidungen einbezogen, die sie betreffen? Ziel ist es zudem, herauszufinden, welche Maßnahmen nötig sind, damit Menschen mit Behinderungen – unabhängig von Art und Schwere ihrer Behinderung – möglichst selbstständig kommunizieren und entscheiden können. Achitz: „Die Ergebnisse werde ich dem Nationalrat, den Landtagen und der Öffentlichkeit berichten.“

SERVICE: Informationen zum laufenden Prüfschwerpunkt finden Sie im Bericht der Volksanwaltschaft über das Jahr 2025, Band 2, Präventive Menschenrechtskontrolle, ab Seite 125: https://volksanwaltschaft.gv.at/berichte/berichte-an-das-parlament/

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Deputy Ombudsman takes part in a meeting at the European Parliament on the implementation of the European Pact on Migration and Asylum

Date of article: 06/05/2026

Daily News of: 07/05/2026

Country:  Portugal

Author:

Article language: en

The Deputy Ombudsman, Ravi Afonso Pereira, took part on 5 May 2026 in a meeting at the European Parliament, in Brussels, within the working groups on the Asylum Pact–CEAS and Schengen and Borders of the LIBE Committee – Civil Liberties, Justice and Home Affairs.

In his intervention, the Deputy Ombudsman outlined the monitoring work carried out by the Ombudsman, in fulfilment of its constitutional mandate to defend fundamental rights, as well as within its role as a National Human Rights Institution and National Preventive Mechanism, regarding the implementation in Portugal of the European Pact on Migration and Asylum, particularly with respect to the framework established by the Screening Regulation (Regulation (EU) 2024/1356).

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Sozialsprechstunde: Bürgerbeauftragte berät in Heide am 19. Mai 2026

Date of article: 06/05/2026

Daily News of: 07/05/2026

Country:  Germany - Schleswig-Holstein

Author:

Article language: de

Probleme beim Bürgergeld, wie zum Beispiel mit der Übernahme der Kosten für Miete oder Heizung, mit der Hilfe zum Lebensunterhalt, dem Wohngeld oder auch mit Leistungen der Krankenkassen oder Schwierigkeiten beim Kindergeld – die Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein, Anke Erdmann, hilft bei allen Fragen rund um das Sozialrecht. Darüber hinaus berät die Bürgerbeauftragte auch als Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Landes und als Ombudsperson in der Kinder- und Jugendhilfe im Rahmen dieser Sprechstunde. Zudem ist die Bürgerbeauftragte auch Beauftragte für die Landespolizei und damit Ansprechpartnerin für Beschwerden von Bürger*innen und Eingaben von Polizist*innen.

Die Bürgerbeauftragte berät unabhängig und kostenlos am Dienstag, den 19. Mai von 11 bis 15 Uhr in der Kreisverwaltung, Stettiner Str. 30, 25746 Heide, Raum 001.

Eine Terminvereinbarung vorab ist zwingend erforderlich und die Beratung kann nun im Einzelgespräch erfolgen. Ohne telefonische Anmeldung ist eine persönliche Beratung leider nicht möglich. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter der Rufnummer 0431/988-1240. Besucher*innen mit Erkältungssymptomen müssen gebeten werden, ihren Termin wieder abzusagen. 2 Eine persönliche Beratung in der Dienststelle im Karolinenweg 1 in Kiel ist ist in dringenden Einzelfällen nach vorheriger Anmeldung wieder möglich. Bürger*innen erhalten selbstverständlich weiterhin werktags zwischen 9.00 Uhr und 15.00 Uhr (mittwochs bis 18.30 Uhr) sowie nach Vereinbarung sozialrechtliche Beratung am Telefon, per E-Mail oder per Post. Auch können sich Bürger*innen in allen weiteren Zuständigkeiten (Polizeibeauftragte, Antidiskriminierungsstelle und Ombudsstelle für Kinder und Jugendliche) an die Dienststelle der Bürgerbeauftragten wenden.

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La Valedora do Pobo recibe a Domingo Gonzalez. La soledad no deseada.

Date of article: 06/05/2026

Daily News of: 07/05/2026

Country:  Spain - Galicia

Author:

Article language: es

Ayer Dolores Fernández Galiño, Valedora do Pobo, recibió a Domingo González, periodista y autor del libro “Viaje al país de la soledad”, con quien trató sobre la soledad no deseada de las personas mayores, problema abordado por la institución en diversas quejas, actuaciones de oficio y también contemplado en los informes anuales.

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El Justicia de Aragón acoge el acto de CERMI con motivo del Día Nacional de la Convención Internacional de los Derechos de las Personas con Discapacidad

Date of article: 04/05/2026

Daily News of: 07/05/2026

Country:  Spain - Aragon

Author:

Article language: es

La justicia de Aragón, Concepción Gimeno, ha agradecido a CERMI la confianza en la institución y ha destacado la importancia de hacer pedagogía y sensibilizar a la sociedad sobre la realidad de las personas con discapacidad. En Aragón, 115.000 personas tienen una discapacidad certificada de, al menos, el 33%, lo que representa un 14% de la población.

El Palacio de Armijo ha acogido esta mañana el acto conmemorativo por el Día Nacional de la Convención Internacional sobre los Derechos de las Personas con Discapacidad organizado por CERMI Aragón, que este año celebra su Vigésimo aniversario bajo el lema “Nada sobre nosotros sin nosotros”.

En el transcurso del mismo, personas ganadoras del concurso “Trazos de Igualdad” han puesto voz al texto conmemorativo de esta fecha histórica para las personas con discapacidad.

La justicia de Aragón, Concepción Gimeno, ha agradecido a CERMI que hayan elegido la sede de la institución para celebrar una jornada que busca reconocer la realidad de la discapacidad que afecta a muchas personas y que, de una forma u otra, está en el horizonte de todos. “La discapacidad no define a una persona, sino que depende de distintas circunstancias que, en un momento dado, impiden la participación en la sociedad en igualdad de condiciones”, ha señalado.  

Concepción Gimeno ha destacado la importancia de hacer pedagogía y de sensibilizar a la sociedad sobre la realidad de las personas con discapacidad, atentos a los cambios vertiginosos que se están produciendo.

El presidente de CERMI Aragón, Jesús Carlos Laiglesia, ha reconocido el impacto de la Convención en los ordenamientos jurídicos, que marcó un antes y un después y fue paso definitivo de un modelo de sustitución —en el que otros decidían por las personas con discapacidad— a un modelo de apoyos, que parte de la plena capacidad jurídica de toda persona, derivada de su propia dignidad. “Pero no se puede quedar en una mera declaración de principios e intenciones y hay que seguir trabajando para que los derechos que se recogen sean una realidad plena”. En este sentido, Laiglesia se ha referido a la necesidad de seguir dando pasos para mejorar la accesibilidad en los espacios públicos y el acceso al empleo, entre otras necesidades.

Precisamente, la accesibilidad es la principal vulnerabilidad detectada en un Informe de Seguimiento de la Convención 2025-2026 que ha elaborado CERMI Aragón gracias a la información y los datos facilitados por una docena de entidades vinculadas a la discapacidad. Entre las principales conclusiones, la vulneración más reiterada son las dificultades de accesibilidad en los espacios públicos. “La accesibilidad es el filtro que decide que un ciudadano es o no persona de pleno derecho”, ha explicado Eva Mª Velázquez, directora técnica de CERMI Aragón.

El informe también recoge datos sobre vulnerabilidad en los ámbitos de la salud, el nivel de vida adecuado y la protección social o la vida independiente y la inclusión comunitaria.

Al acto han asistido subdelegada del Gobierno en Zaragoza,  Noelia Herrero, la consejera de Políticas Sociales del Ayuntamiento de Zaragoza, Mª Ángeles Orós y el secretario general de CERMI Aragón, José Luis Catalán, además de los representantes de las entidades que integran CERMI Aragón.

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