Bäcker: EEG-Umlage führt zu Ungerechtigkeit

Date of article: 13/10/2014

Daily News of: 13/10/2014

Country:  Germany

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Article language: de

Im Zusammenhang mit der EEG-Umlage sehen die deutschen Bäcker ein „hohes Maß an Ungerechtigkeit am Markt“. Das sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des deutschen Bäckerhandwerks, Armin Werner, am Montag, 13.Oktober 2014, vor dem Petitionsausschuss unter Vorsitz von Kersten Steinke (Die Linke).

„Kostensteigerungen bis zu 1.422 Prozent"

Während Produzenten von industriell gefertigten Teiglingen, die tiefgefroren ausgeliefert später in Discount-Backshops aufgebacken werden, von der Umlage zur Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien befreit seien, hätten kleine Bäckerbetriebe durch die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Kostensteigerungen bis zu 1.422 Prozent zu verkraften, sagte Werner bei der Vorstellung einer Petition des Zentralverbands des deutschen Bäckerhandwerks. Darin wird gefordert, „schnellstmöglich zu einer Finanzierung der Energiewende aus Mitteln des Bundes überzugehen - ohne dass es zu einer zusätzlichen Belastung der Verbraucher und Unternehmen kommt“.

Um im Wettbewerb mit großen Teigling-Produzenten bestehen zu können, bräuchte man faire Rahmenbedingungen, sagte Werner. Als „sachgerecht“ bewertete er die Anfang des Jahres von der bayrischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) ins Spiel gebrachte kreditfinanzierte Fondslösung für die EEG-Umlage. „Wir brauchen eine Deckelung als einen verlässlichen Wert, damit die Betriebe planen können“, sagte Werner.

„Steuerförderung ist kein Weg"

„Wir haben darüber nachgedacht, sind aber zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Fondslösung nicht funktioniert“, machte hingegen die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries (SPD), deutlich. Die benötigten Summen wären nicht einzusammeln, was die Sorge mit sich brächte, „dass es am Ende doch der Haushalt zahlen muss“. Auch eine Steuerförderung für erneuerbare Energien lehnte Zypries ab. „Das ist für uns kein Weg.“

Auf Nachfrage erläuterte die Staatssekretärin, weshalb einige größere Teigling-Produzenten auf der Liste der von der Umlage zu befreienden Unternehmen stehen und kleinere Bäckereien nicht. Entscheidend sei, ob es ein stromkostenintensives Unternehmen ist, das im internationalen Wettbewerb steht. „Das ist beim kleinen Bäcker um die Ecke in aller Regel nicht der Fall“, sagte sie. (hau/13.10.2014)

 

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Keine nationale Lösung bei Pelzkennzeichnung

Date of article: 13/10/2014

Daily News of: 13/10/2014

Country:  Germany

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Article language: de

Berlin: (hib/HAU) Nationale Regelungen bezüglich der Kennzeichnungspflicht von Echtpelzprodukten werden von der Bundesregierung abgelehnt. Während einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses am Montag verwies der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser (CDU), auf eine seit Mai 2012 gültige EU-Verordnung zur Kennzeichnungspflicht. „Ich halte es nicht für sinnvoll, wenn wir in einem europäischen Binnenmarkt national vorgehen, weil die Umgehungsmöglichkeiten beachtlich wären“, sagte Bleser vor den Abgeordneten.

In der der Sitzung zugrunde liegenden Petition wird gefordert, im Interesse einer besseren Information der Verbraucher alle Echtpelzprodukte, die im Handel erhältlich sind, verständlich und deutlich mit Angaben zur verwendeten Tierart, der Herkunft des Tieres und Tierhaltung sowie der Art der Gewinnung zu kennzeichnen. Die Petentin Julia Akra-Laurin, ehrenamtliche Sprecherin der Tierrechtsorganisation „Animals Liberty“, sagte während der Sitzung, trotz der EU-Verordnung seien bei Labortests Echtpelze - „auch von Katzen und Hunden“ - in Produkten gefunden worden, die als Kunstpelz deklariert gewesen seien. „Damit werden Verbraucher massiv getäuscht“, sagte die Petentin. Dies gelte insbesondere, wenn Verbraucher aus ethischen oder auch gesundheitlichen Gründen ganz bewusst keinen Echtpelz haben wollten.

Die derzeit geltende Selbstverpflichtung der Industrie greife nicht, da es sich oft um „chinesische Billigprodukte“ handle, sagte Akra-Laurin „Wir brauchen eine verbindliche Rechtsgrundlage, um die Interessen der Verbraucher durchsetzen und dem Handel mit billigen Haustierfellen aus China entgegenwirken zu können.“ Die Tierschützerin lieferte auch eine Erklärung dafür, warum es sich für Hersteller lohnt, Echtfelle als Kunstfelle zu deklarieren. „Billige Felle aus China sind günstiger zu bekommen als gut gemachte Kunstfelle.“

Die Bundesregierung sehe derzeit keinen über die EU-Verordnung hinausgehenden Handlungsbedarf, sagte Staatssekretär Bleser. Noch bis 8. November diesen Jahres gelte die Übergangsfrist für Produkte, die sich schon vor Inkrafttreten der Verordnung im Handel befunden hätten, sagte Bleser. „Am 9. November wird die EU-Kommission einen Bericht über die Wirksamkeit der Verordnung zu Kennzeichnungspflicht vorlegen.“ Für den Vollzug der Verordnung seien die Länder verantwortlich. Diese müssten auch bei Verstößen reagieren. Was die Tierhaltung angeht, so machte Bleser deutlich, dass es in Deutschland und der Europäischen Union „strengste Vorgaben“ gebe.

Das bewertete die Tierschützerin Julia Akra-Laurin anders. „Wir waren ,undercover‘ auf europäischen Pelzfarmen unterwegs“, sagte sie. Gefunden habe man dort Praktiken, die nicht anders als die in China seien. Dort würden Tiere teils lebendig gehäutet, weil dies kostensparender sei, sagte die Petentin. Auch die von Bleser angesprochenen strengen europäischen Tierschutzvorgaben überzeugen Akra-Laurin nicht. In denen sei beispielsweise festgehalten, dass eine Tötung von Füchsen durch Strom sieben Sekunden dauern dürfe, sagte sie und urteilte: „Da sind wir weit entfernt von fairen Bedingungen.“

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FRA and civil society develop strategic framework for cooperation

Date of article: 09/10/2014

Daily News of: 10/10/2014

Country:  EUROPE

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Article language: en

On 2 October, FRA held a workshop to explore how the Agency and civil society can step up their cooperation to have a greater impact on fundamental rights.

The participants discussed the foundations and cornerstones for a new “Strategic Framework for FRA-civil society cooperation”, which will be drafted jointly by the FRA Fundamental Rights Platform (FRP) team and its Advisory Panel based on the outcomes of the workshop.

The workshop participants included past and present members of the Advisory Panel, the FRA Director and FRA experts, as well as representatives of the FRA Management Board, FRA Scientific Committee and the European Commission. FRP participants will be invited to give feedback on the document during the first half of November.

During the meeting of the new advisory panel on 3 October, FRA and the panel also agreed on their work plan for the coming 18 months, based on the proposals developed during the joint workshop.

 

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La Defensora del Pueblo participa en la XIX Asamblea y Congreso Internacional de la FIO

Date of article: 07/10/2014

Daily News of: 10/10/2014

Country:  Spain

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Article language: es


'La Defensora del Pueblo participa en la XIX Asamblea y Congreso Internacional de la FIO'La Defensora del Pueblo, Soledad Becerril, ha participado en la XIX Asamblea General y en el Congreso Internacional de la Federación Iberoamericana del Ombudsman (FIO), celebrados en la Ciudad de México entre el 1 y el 3 de octubre.

El encuentro, inaugurado por el presidente de los Estados Unidos Mexicanos, Enrique Peña Nieto, reunió a Defensores del Pueblo de Iberoamérica que debatieron sobre asuntos como la trata de personas, la violencia contra las mujeres y los derechos de la niñez y adolescencia, además de evaluar su trabajo en relación con los sistemas internacionales de protección de los derechos humanos, como la Corte Interamericana de Derechos Humanos (CIDH) o los tribunales europeos de Justicia y Derechos Humanos de la UE y del Consejo de Europa, respectivamente.

En el XIX Congreso de la FIO, Soledad Becerril expuso la experiencia del Defensor del Pueblo de España en el sistema europeo de Derechos Humanos. Según explicó, las recomendaciones de la Institución se apoyan a menudo en la jurisprudencia de tribunales europeos. Sin embargo, la Defensora explicó que la Institución no siempre ha estado de acuerdo con la doctrina de algunos tribunales. Ejemplo de ello, es la reciente sentencia del Tribunal Europeo de Derechos Humanos (TEDH) sobre la doctrina Parot. En opinión de la Defensora, “es importante que llegue mejor la voz de las víctimas a ésta y a otras instancias internacionales”.

En este Congreso intervino también como ponente la directora del Gabinete de la Defensora del Pueblo, Carmen Comas-Mata, que analizó la labor y funciones del TEDH y cuál es el papel que las instituciones nacionales de derechos humanos pueden jugar para dar a conocer a este Tribunal su opinión en los casos más relevantes, así como cuál es el papel que se les reserva en la ejecución de sus sentencias, para proteger de manera eficaz los derechos de todas las personas.

La FIO, organización creada en 1995, reúne a los Defensores del Pueblo de Iberoamérica, España y Portugal, y es el organismo más importante de la región en materia de Derechos Humanos. Su principal objetivo es ser un foro de discusión para la cooperación, el intercambio de experiencias y la promoción, difusión y fortalecimiento de la institución del Ombudsman en las regiones geográficas de su jurisdicción.

Los países que actualmente integran la FIO son Andorra, Argentina, Bolivia, Brasil, Colombia, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, España, Guatemala, Honduras, México, Nicaragua, Panamá, Paraguay, Perú, Portugal, Puerto Rico, Uruguay y Venezuela.

Soledad Becerril aprovechó su estancia en México para visitar a las presas españolas que se encuentran internas en el Reclusorio Femenino de Santa Marta Acatitla e interesarse por su situación. Pudo entrevistarse con dos de las tres internas que allí se encuentran, observar sus condiciones de vida, interesarse por la ayuda consular que reciben y también por los expedientes de traslado a España.

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