Volksanwaltschaft und EU-Ombudsstelle zu den Brennpunkten TTIP und Asyl in Europa

Date of article: 01/12/2015

Daily News of: 04/12/2015

Country:  Austria

Author:

Article language: de

In einer gemeinsamen Pressekonferenz im Haus der Europäischen Union in Wien, forderte die Europäische Bürgerbeauftragte Emily O’Reilly mehr Transparenz in den Verhandlungen des Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA ein. Für Volksanwalt Günther Kräuter ist das Freihandelsabkommen TTIP auch inhaltlich zu verurteilen: „Mir geht es im Speziellen, neben dem Schutz von Arbeitnehmerrechten, um Rücksicht auf die kleinstrukturierte heimische Landwirtschaft und auch um Lebensmittelethik. Gen-Lachs, das geht in Österreich gar nicht!“

Im Zusammenhang mit den enormen Fluchtbewegungen auf der so genannten „West-Balkan-Route“ ist sowohl die Volksanwaltschaft als auch das International Ombudsman Institute (IOI), dessen Generalsekretariat die Volksanwaltschaft beherbergt, zurzeit massiv gefordert.

Auch eine internationale Konferenz von Ombudseinrichtungen und Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (NMRI) in der vergangenen Woche in Belgrad beschäftigte sich mit den aktuellen Herausforderungen in Transit-, aber auch Zielländern. „Es gibt ein klares Kommittment, wonach Ombudsinstitutionen und NMRI alle ihre Kompetenzen und Instrumente zum Schutz der Menschenrechte einsetzen“, berichtete Kräuter unter Hinweis auf die dort erarbeitete „Belgrade Declaration“.

Die Vernetzung im Rahmen des Europäischen Verbindungsnetzes für Bürgerbeauftragte bzw. des IOI ist für beide Ombudspersonen ein wichtiger Schritt für mehr Menschenrechtsschutz, gesicherte demokratische Rechte und eine transparente Verwaltung in Österreich und Europa.

Im Anschluss an die Pressekonferenz fand ein Arbeitsmittagessen mit Volksanwalt Dr. Fichtenbauer statt. Abschließend wurde der Europäischen Bürgerbeauftragten noch die Möglichkeit geboten, sich in der Volksanwaltschaft mit Mitgliedern des Menschenrechtsbeirates über Fragen auszutauschen, die insbesondere die Zusammenarbeit der Volksanwaltschaft mit der Zivilgesellschaft betrafen.

 

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Jeder Tag ein Tag für Menschen mit Behinderungen

Date of article: 04/12/2015

Daily News of: 04/12/2015

Country:  Germany - Mecklenburg-Vorpommern

Author:

Article language: de

Rund um den internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember unterstützt der Bürgerbeauftragte Matthias Crone Aktionen für und mit Betroffenen.

Foto: Ortstermin in Woldegk im Mai 2015 - das Pflaster und der Bordstein sind eine Barriere für Rollstuhlfahrer

Nach einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Arbeitsagentur für Arbeit in Stralsund in der vergangenen Woche beteiligt er sich mit der Arbeitsagentur in Greifswald an dem gemeinsamen 3.Fachgespräch zur Arbeitsmarktlage von Menschen mit Behinderungen: „Zusammen ist normal.“ (Greifswalder Rathaus 3.12.2015, 9.30 – 11.50 Uhr). Dort geht es vor allem um die Aufgabe, Menschen mit Behinderungen in Arbeit zu bringen und zu halten. Der Bürgerbeauftragte unterstützt auch die anschließende Aktion „Zusammen ist normal“ auf dem Greifswalder Marktplatz (12.00 – 12.30 Uhr).

Crone dazu: „Arbeit ist ein wichtiger Schlüssel zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Sie ermöglicht Anerkennung und Selbstverwirklichung“, so Crone. „Es muss möglich sein, dass Menschen mit Behinderungen in Unternehmen immer mehr in der Arbeitswelt willkommen sind.“ Am Tag der Menschen mit Behinderung geht es aber immer auch um die vielen Alltagsprobleme der Betroffenen, die zu meistern sind. Gerade hier unterstützt der Bürgerbeauftragte ganz direkt. So kann am Nachmittag des 3.12. eine Umbaumaßnahme für barrierefreie Querungen über historische Pflasterstraßen in der Innenstadt von Woldegk abgeschlossen und übergeben werden – auch als Ergebnis einer Petition beim Bürgerbeauftragten.

Crone: „Woldegk zeigt: Wo ein politischer Wille da ist, findet sich auch ein Überweg. Es sind die kleinen Bausteine die zusammengefügt werden müssen, um die Ziele Barrierefreiheit und Teilhabe erreichen zu können.“, so Crone. „Wir müssen Bewusstsein bilden – auch bei Kommunalvertretungen und Verwaltungen, die ihre Beiträge zur Inklusion leisten müssen. Hier gibt es noch Potential für mehr Verständnis und Verbesserungen. “

Der Bürgerbeauftragte begleitet einen kontinuierlichen Prozess für mehr Selbstbestimmung und Teilhabe mit den kommunalen Behindertenbeauftragten und mit den Vertretern der Selbsthilfeorganisationen in regelmäßigen Zusammenkünften und Besprechungen. Crone: „Wir dürfen nicht nur heute das Thema im Blick haben. Es geht um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention für die Menschen in unserem Land - jeden Tag!“

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El Diputado del Común se une a la conmemoración del Día Internacional de las Personas con Discapacidad

Date of article: 03/12/2015

Daily News of: 04/12/2015

Country:  Spain - Canary Islands

Author:

Article language: es

Santa Cruz de La Palma, a 3 de diciembre de 2015.- El Diputado del Común, Jerónimo Saavedra, se une a la conmemoración del Día Internacional de las Personas con Discapacidad que se celebra con el objetivo de promover la igualdad de oportunidades y la integración, al tiempo que aboga por eliminar todas las barreras que impiden el desarrollo pleno e integral de las personas.

Esta...

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„Tag der Menschen mit Behinderung“ - Lebenshilfe besucht Volksanwaltschaft

Date of article: 03/12/2015

Daily News of: 03/12/2015

Country:  Austria

Author:

Article language: de

Anlässlich des „Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung“ besuchte eine Delegation der Lebenshilfe die Volksanwaltschaft.

Andreas Zehetner, von der Lebenshilfe NÖ überreichte Volksanwalt Günther Kräuter Forderungen der Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter und betonte dabei vor allem die Zielsetzung „Lohn statt Taschengeld“: Wir wollen, dass endlich die UN-Behindertenkonvention, die in Österreich in Geltung steht, umgesetzt wird.“

Lebenshilfe-Generalsekretär Albert Brandstätter berichtete über die nationalen und internationalen Selbstvertretungstreffen, an denen auch Andreas Zehetner regelmäßig teilnimmt. Volksanwalt Günther Kräuter bedankte sich für die Initiativen und Aktivitäten der Lebenshilfe: „Besonders für Menschen mit Beeinträchtigungen, die aufgrund von Krieg, Verfolgung und Terror ihre Heimat verlassen müssen, ist besondere Unterstützung notwendig. Daran sollte heuer am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung gedacht und erinnert werden.“

 

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Outils numériques : Le Défenseur des droits publie un guide pour respecter le principe de non-discrimination dans les recrutements

Date of article: 03/12/2015

Daily News of: 03/12/2015

Country:  France

Author:

Article language: fr

Depuis sa création en mai 2011, le Défenseur des droits est un interlocuteur constructif de la prévention des discriminations dans l’emploi et de la promotion de l’égalité et de l’accès aux droits.

Respecter le principe de non-discrimination dans les recrutements nécessite de prévoir et de mettre en œuvre des procédures à la fois objectives, traçables et transparentes. Si les outils numériques (progiciels, sites internet, réseaux sociaux) jouent désormais un rôle prépondérant sur le marché de l’emploi et constituent une source remarquable d’opportunités pour multiplier les possibilités d’embauche, ils présentent également un certain nombre de risques juridiques, dont les professionnels du recrutement n’ont pas toujours conscience.

Le Défenseur des droits, en s’appuyant sur l’expertise de nombreux acteurs du recrutement, a donc conçu un guide pratique « Recruter avec des outils numériques sans discriminer » afin :

  • d’identifier les risques juridiques, notamment discriminatoires, liés à l’utilisation des outils numériques dans les recrutements 
  • proposer des recommandations et valoriser des bonnes pratiques à destination des professionnels pour permettre un usage non-discriminatoire des technologies numériques.

 

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