Volksanwältin Brinek zu Besuch in Zell am See

Date of article: 07/09/2016

Daily News of: 07/09/2016

Country:  Austria

Author:

Article language: de

Im Rahmen einer Sprechtagstour durch das Salzburger Land nützte Volksanwältin Brinek die Gelegenheit zu einem ausführlichen Arbeitsgespräch mit dem Bürgermeister von Zell am See Peter Padourek. Aktuelle Fragen zur Zweitwohnsitzproblematik, geplante Infrastrukturmaßnahmen aber auch touristische Herausforderungen wurden diskutiert. Ein dringendes Anliegen des Bürgermeisters betrifft die notwendige Evaluierung des Ausländergrundverkehrsgesetzes. Ebenso besprochen wurde eine aktive Bodenpolitik sowie die bereits in Planung befindende Umfahrungsstraße, welche eine deutliche Entlastung sowohl für die Bevölkerung als auch für die Gäste bringen soll.

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Volksanwaltschaft fordert Reformen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Date of article: 05/09/2016

Daily News of: 07/09/2016

Country:  Austria

Author:

Article language: de

Günther Kräuter: „Die Volksanwaltschaft wurde im Jahr 2012 vom Gesetzgeber mit einem UNO-Mandat zum Schutz von Menschenrechten in Österreich beauftragt. Insgesamt sechs Experten-Kommissionen besuchen mit dem Ziel des präventiven Menschenrechtsschutzes Einrichtungen, in denen es zur Einschränkung der persönlichen Freiheit kommt oder kommen kann. In der Steiermark wurden mittlerweile rund 200 Besuche durchgeführt.“ Ob Gefängnisse, Abschiebezentren, Alten- und Pflegeheime, Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie oder Krankenhäuser, die Besuche erfolgten meist unangekündigt. Die Kommissionen haben vollen Zugang zu Dokumentationen und führen vertrauliche Gespräche.
Visitationen der Kinder- und Jugendpsychiatrie u.a. im LKH Graz und im LKH Hochsteiermark und Analysen der Rahmenbedingungen hätten gezeigt, dass in der Steiermark erhebliche Defizite festzustellen seien. 

Gabriele Fischer, zuständige Kommissionsleiterin, kritisiert scharf: "Über die letzten Monate haben Fachexperten der OPCAT-Kommission die Versorgung von psychisch kranken Minderjährigen geprüft - mit einem erschütternden Ergebnis. 2016 muss in der Steiermark Anleihe bei Robert Musil (1918-1942) genommen werden ‚die Betroffenen haben nicht nur eine minderwertige Gesundheit, sondern auch eine minderwertige Krankheit‘. Die Verantwortlichen (KAGES, Ärztekammer, Gebietskrankenkasse) ignorieren weitgehend die Bedürfnisse dieser Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern für eine fachgerechte Behandlung, erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang das große Engagement der einzigen kinder- und jugendpsychiatrischen Abteilung in der Steiermark.."

Auch die Universitätsklinik Graz versage in ihrer Verpflichtung zur Ausbildung, Versorgung und Forschung im Fachgebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Besonders dramatisch stelle sich die Situation für Betroffene in der Obersteiermark und Süd-Weststeiermark dar, so Fischer. 

Die Volksanwaltschaft fordert daher:

1. Stationäre Behandlung Minderjähriger mit psychiatrischen Diagnosen ausschließlich auf Stationen der Kinder- und Jugendpsychiatrie;

2. Ausbau dezentraler stationärer, tagesklinischer und ambulanter Strukturen der Kinder- und Jugendpsychiatrie in der gesamten Steiermark;

3. Aufstockung der Ausbildungsplätze für Fachärztinnen und Fachärzte der Kinder- und Jugendpsychiatrie durch Schaffung von zusätzlichen Primariaten;

4. Einrichtung von Vertragsfacharztkassenplanstellen für die Kinder und Jungendpsychiatrie;

5. Dringliche Einrichtung eines Lehrstuhles für Kinder- und Jungendpsychiatrie an der Medizinischen Universitätsklinik Graz mit entsprechender Ressourcenfestlegung (ambulant, tagesklinisch, stationär) unter internationaler Ausschreibung (§ 98 UG 2002).

 

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Kostenersatz für Ergotherapie

Date of article: 03/09/2016

Daily News of: 07/09/2016

Country:  Austria

Author:

Article language: de

Nach der dreijährigen Ausbildung arbeitete die junge Frau fünf Jahre als selbstständige Ergotherapeutin in Niederösterreich und insbesondere in Wien, wo die Wiener Gebietskrankenkasse die von ihr als Wahltherapeutin in Rechnung gestellten Honorare teilweise übernahm. Im Gegensatz zu Vertragstherapeuten müssen Patientinnen und Patienten bei Wahltherapeuten die Honorare im Voraus bezahlen und können diese bei der zuständigen Krankenkasse einreichen, um einen Teil der Kosten von der Gebietskrankenkasse rückerstattet zu bekommen. 

Die OÖGKK hatte andere Vorgaben: Um dort in die Liste der selbstständigen Wahltherapeuten aufgenommen zu werden, müssen Ergotherapeuten, laut oberösterreichischer Ländervereinbarung, eine einjährige unselbständige Beschäftigung in einer Praxis nachweisen. 

Im Studio diskutierte Volksanwalt Dr. Günther Kräuter mit dem Leiter des Direktionsbüros der OÖGKK, Mag. Harald Schmadlbauer, und der stellvertretenden Leiterin der Vertragspartnerabteilungen, Iris Aigner. Er kritisierte, dass die mehrjährige selbstständige Berufserfahrung einer einjährigen unselbstständigen hintangestellt wird und, dass gut ausgebildete und dringend benötigte Therapeutinnen und Therapeuten aufgrund der unterschiedlichen Länderregelungen mit bürokratischen Hürden konfrontiert sind. 

Erfreulicherweise sagen die Vertreter der ÖOGKK noch im Studio die Aufnahme der Ergotherapeutin in die Liste der Wahltherapeuten und eine rückwirkende Kostentragung der bereits geleisteten Einheiten zu. Außerdem werde man Gespräche mit dem Verband für Ergotherapie führen, um diese Regelung zu optimieren und eine generelle Lösung im Sinne der Therapeuten und nicht zuletzt im Sinne der Patienten zu erwirken. Die Volksanwaltschaft wird an den Hauptverband der Sozialversicherungsträger herantreten und sich um eine bundeseinheitliche Lösung bemühen.

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Meeting between the Commissioner for Environment and Planning and the Federation for Hunting and Conservation – Malta (FKNK)

Date of article: 06/09/2016

Daily News of: 07/09/2016

Country:  Malta

Author:

Article language: en

CEP meeting with FKNK (2)

 

Following concerns expressed by the Federation for Hunting and Conservation – Malta (FKNK) on the report “Access to the Countryside – The Right to Ramble” which the Commissioner for Environment and Planning had recently published, a meeting was held at the Commissioner’s request, with FKNK officials.

During the meeting the Commissioner categorically stated that the report in no way hinted at the notion that private landowners would be forced to allow passageways for rambling through their property. Private Property Owners’ Rights, including any Rights that Appertain to Private Footpaths leading to Privately Owned Land, will not be lessened, eradicated or affected in any manner. As the Commissioner explained access to the these areas would be to the sole discretion of the individual land owners.

The Commissioner explained that, as stated in the report, the Rambling trail network will focus on public land and as stated private landowners would only join the network at their own discretion.  He further explained that the report emphasised the need for mutual respect of usage rights of open countryside between legitimate stakeholders.

Both parties agreed that the countryside was diminishing and with the increased diversity of leisure outdoor activities, pressure was increasing for multiple uses on public land.

The scheme proposed would ensure control to access in the interest of safety, biodiversity conservation and better land management.

A frank and cordial exchange of views took place on a number of issues that the FKNK were facing in the practice of their activity, and other issues that were discussed included, better signage posts of demarcation between private and public land; the Public Domain Act and any effect this can have on the rights of private ownership.

It was agreed that further meetings would be held as necessary.

 

Perit David Pace                                                                                                                

Commissioner for Environment and Planning       

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Gobierno en funciones. Perjuicio para los ciudadanos en Algeciras

Date of article: 06/09/2016

Daily News of: 07/09/2016

Country:  Spain

Author:

Article language: es

El pasado mes de junio el Defensor del Pueblo inició una actuación de oficio en relación con la situación de la jurisdicción social (Relaciones Laborales y Seguridad Social) en la ciudad de Algeciras. Existe un amplio acuerdo de las Administraciones competentes (Consejo General del Poder Judicial, Ministerio de Justicia y Junta de Andalucía) sobre la necesidad de crear un nuevo Juzgado de lo Social en Algeciras que alivie la carga de trabajo existente, y permita que la tutela judicial efectiva se satisfaga mejor y con mayor prontitud a los trabajadores y a otras personas que tienen que recurrir a la jurisdicción social en esa ciudad.

El Ministerio de Justicia tiene recogida en las Previsiones de Desarrollo de la Planta Judicial la creación del Juzgado de lo Social nº 2 de Algeciras. Se exige para la efectividad de tales Previsiones un Real Decreto acordado en Consejo de Ministros y, tras ello, una Orden Ministerial que fije la fecha de entrada en funcionamiento del nuevo Juzgado.

Se trata de los derechos fundamentales a la tutela judicial efectiva y  un proceso sin dilaciones indebidas para los ciudadanos de Algeciras y su entorno que, en muchos casos, padecen una situación de desempleo u otros problemas importantes por los que han acudido a la jurisdicción social.

La Subdelegación del Gobierno en Cádiz ha informado al Defensor del Pueblo que “actualmente, el Gobierno, como Gobierno ejerciente en funciones, no puede proceder a dar el curso legal oportuno para la reforma de la Planta Judicial, es decir, no se puede proceder a la creación de nuevos órganos judiciales, en tanto en cuanto, y de acuerdo a las observaciones al respecto por parte del Servicio Jurídico del Estado, en base a lo preceptuado en el artículo 21 de la Ley 50/1997, de 27 de noviembre, del Gobierno, tales tareas discurren fuera de los asuntos ordinarios que un Gobierno en funciones puede llevar a cabo”.

El hecho de que el Gobierno continúe en funciones repercute negativamente —por razones legales— en el funcionamiento de la Justicia.

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