La Médiatrice demande le renforcement des règles éthiques pour les ex-commissaires

Date of article: 12/07/2016

Daily News of: 22/07/2016

Country:  EUROPE

Author:

Article language: fr

La Médiatrice européenne, Emily O'Reilly, a demandé à la Commission européenne de renforcer les règles qui régissent les emplois que les présidents de la Commission et les anciens commissaires occupent après avoir quitté leurs fonctions. Elle fait allusion à la dernière controverse et à la plus récente affaire que son bureau a traitée en la matière.

En faisant référence à la récente embauche dans une grande banque d’un ancien président de la Commission, peu après la période de carence prévue dans le code de conduite des commissaires, la Médiatrice demande si les règles sont suffisantes pour protéger l’intérêt public.

« D’un point de vue technique, les anciens commissaires doivent notifier à la Commission leur intention d’exercer une activité professionnelle, seulement si cela prend effet dans les 18 mois après la fin de leur mandat, afin que la potentialité de conflits d’intérêts puisse êt

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Grobe Kontrollmängel in Kärnten

Date of article: 20/07/2016

Daily News of: 21/07/2016

Country:  Austria

Author:

Article language: de

Der Beschwerdeführer betreibt, ebenso wie die vom Sozialhilfeverband Völkermarkt gegründete Verwaltungs- und Besitzgesellschaft m.b.H., eine Wäscherei. Da er Rechtswidrigkeiten vermutete, erhob er im Juli 2014 Aufsichtsbeschwerde an die Kärntner Landesregierung. Über ein Jahr später hatte der Beschwerdeführer noch immer keine Antwort erhalten. Er wandte sich daher an die Volksanwaltschaft, die herausfand, dass schon bei der Gründung der GmbH im Jahre 2008 die hierfür erforderliche Genehmigung des Landes Kärnten nicht eingeholt wurde.

Erst als der Rechnungshof im Jahr 2010 eine Überprüfung des Sozialhilfeverbandes Völkermarkt und der von ihm betriebenen Unternehmungen vornahm, wurde dieser Fehler festgestellt.

Zur Erfüllung der vom Rechnungshof aufgetragenen Empfehlungen genehmigte die Kärntner Landesregierung kurzerhand mit Schreiben vom Dezember 2010 die Gründung der GmbH. Dies allerdings nur unter der Bedingung, dass dem Land Kärnten ein Aufsichtsrecht über die Gesellschaft eingeräumt wird.

Über fünf Jahre nach der erteilten Genehmigung wurde dem Land Kärnten jedoch noch immer kein Aufsichtsrecht über die vom Sozialhilfeverband gegründete GmbH, samt der von ihr betriebenen Unternehmen, eingeräumt. Die Kärntner Landesregierung rechtfertigte ihr Vorgehen damit, dass für die Einrichtung eines Aufsichtsrechts zuerst das Know How einer externen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsfirma eingeholt werden müsse. Die Bestellung bzw. Auftragserteilung im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens hätte sich jedoch bis dato hingezogen.

Die Volksanwaltschaft stellte in dem Vorgehen der Kärntner Landesregierung einen Missstand in der Verwaltung fest und empfahl, die Einräumung des Aufsichtsrechts nicht nur rasch, sondern jedenfalls auch gesetzlich zu veranlassen.

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Volksanwältin Brinek empfängt Bundestagsabgeordneten Flisek in der Volksanwaltschaft

Date of article: 20/07/2016

Daily News of: 21/07/2016

Country:  Austria

Author:

Article language: de

Bundestagsabgeordneter Christian Flisek zeigte besonderes Interesse an der Struktur der Volksanwaltschaft als nationales bundesweites Kontrollorgan, da in Deutschland keine Einrichtung in dieser Art besteht. Volksanwältin Brinek zeigte sich von diesem Engagement begeistert und führte in die zentralen Arbeitsfelder und Tätigkeitsbereiche der Volksanwaltschaft – vom Beschwerdemanagement bis hin zur präventiven Menschenrechtskontrolle – ein.

„Die Volksanwaltschaft steht Menschen in ganz Österreich zur Seite. Sie ist ein Erfolgsmodell für eine unabhängige, bürgernahe Verwaltungskontrolle. Nicht umsonst haben nahezu alle europäischen Staaten eine Volksanwaltschaft bereits eingerichtet, “ so Brinek.

 

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Besuch des Direktors der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) in der Volksanwaltschaft

Date of article: 18/07/2016

Daily News of: 21/07/2016

Country:  Austria

Author:

Article language: de

Im Vorfeld des Treffens fand eine gemeinsame Podiumsteilnahme von Herrn Prof. O’Flaherty und Volksanwalt Dr. Kräuter bei dem Netzwerktreffen der Europäischen Ombudseinrichtungen Mitte Juni 2016 in Brüssel statt. Die jeweiligen Beiträge zum Thema "Menschenrechtsschutz auf der Flucht" zeigten, wie sinnvoll eine vertiefte Kooperation zwischen dem IOI und FRA sein könnte.

Volksanwalt Kräuter unterstrich die globalen Aufgaben und Tätigkeitsfelder des Internationalen Ombudsman Institutes im Bereich Menschenrechte und erläuterte, dass in den letzten Jahren ein wesentlicher Schwerpunkt in der IOI Europaregion das Thema Menschenrechte auf der Flucht darstelle. FRA verfügt nicht nur über ein weitreichendes NGO-Netzwerk und hat immense Erfahrung aus Beratungstätigkeit im europäischen Raum, sondern ist auch in der Lage, großflächig Daten zu erheben und auszuwerten.

Der Direktor der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte und der IOI Generalsekretär vereinbarten einen regelmäßigen Austausch und die Entwicklung konkreter Projekte u.a. zum besseren Schutz von besonders gefährdeten Gruppen unter den Flüchtenden.

Sowohl das IOI als auch FRA beschäftigen sich auch im Rahmen von Diskussionszirkeln beim diesjährigen European Forum Alpach mit dem Thema "Menschenrechte auf der Flucht".

Kräuter nahm gerne die Einladung O'Flahertys an, in seiner Funktion als IOI Generalsekretär bei einer internationalen FRA-Veranstaltung in der Slowakei Anfang November 2016 zu referieren.

 

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