Challenges to human rights - Commissioner at the workshop for ombudspersons

Date of article: 04/04/2017

Daily News of: 05/04/2017

Country:  Poland

Author:

Article language: en

It is not just about populism as a political method, but about the use of populism to destroy constitutional courts. In such circumstances, the ombudsman must be a guardian of values ​​such as human rights. It must be reliable in terms of legal solutions but also creative in terms of communication methods, said Adam Bodnar, the Commissioner for Human Rights at the workshop for ombudspersons organized on April 3-4 in Barcelona.

The workshop - co-organized, among others, by the Ombudsman of Catalonia and the International Ombudsman Institute - concerned populism - one of the challenges for the protection of human rights today as well as the role of ombudspersons in preserving democratic and human rights standards.

During the session devoted to legislative solutions, public policy and the human rights crisis, the Commissioner for Human Rights spoke about the need to maintain a relative balance between the authorities and the individual. He noted, among others, excessive use of rhetoric by some politicians based on fear, accusations and hatred. What is meant to enhance the security of citizens is used to extend the powers of the authorities and, for example, to justify anti-immigration policies. Adam Bodnar also spoke about the practical limitation of the independence of the Polish Constitutional Court. In this situation the Polish courts will often have to take over the role of the direct guardian of the Constitution.

Adam Bodnar emphasized that the CHR is not a politician and has a limited impact on social processes or state policies. But he can support the weakest groups, influence the public debate, provide arguments to other participants in social life who want to fight populism. He may also support NGOs, expert groups and independent media.

Since the beginning of his term, the Polish CHR has been meeting people in different places and regions of our country. He organized special conferences and seminars at the local level.

Adam Bodnar also talked about issues related to the use of social media and the use of a simple language to communicate with the people.

In summary, the ombudsman recalled the most important data on the Polish Ombudsman's activities: in 2016, there were 420 general interventions with authorities indicating the problems to be resolved, 65 court proceedings, to which the CHR had joined, 70 cassations, 50 applications pending by the Constitutional Tribunal.

 

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A year of transition and continuity – Annual Report 2016 tabled in Parliament

Date of article: 03/04/2017

Daily News of: 05/04/2017

Country:  Malta

Author:

Article language: en

The 2016 Annual Report was tabled in Parliament by the President of the House, the Hon. Angelo Farrugia. The report was presented to the Speaker by the Parliamentary Ombudsman Mr Anthony C. Mifsud.

In his report, the Ombudsman stated that 2016 was not only a year of transition but also a year in which every effort was made to in ensure continuity. The Ombudsman explained that it is essential to ensure continuity to keep in mind three fundamental objectives that must be pursued – visibility, relevance and effectiveness.

Apart from analysing these three essential objectives during this year of transition, the report also includes an oversight of the activities and initiatives taken during 2016 as well as relevant data regarding the conduct of the investigation of complaints. The report also includes reports by the Commissioners for Education, Health, Environment and Planning.

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Volksanwalt Kräuter stellt präventive Empfehlungen für den Bereich Pflege vor

Date of article: 05/04/2017

Daily News of: 05/04/2017

Country:  Austria

Author:

Article language: de

Seit 2012 kontrollieren sechs regionale Expertenkommissionen der Volksanwaltschaft  Einrichtungen, in denen es zum Entzug oder zur Einschränkung der persönlichen Freiheit  kommt oder kommen kann. Darunter auch Pflegeheime und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Nach mehr als fünf Jahren Erfahrung durch hunderte unangekündigte Besuche von Expertenteams, Einsichtnahmen in Dokumentationen und vertrauliche Gespräche konnten zahlreiche Strukturmängel, Defizite, manchmal auch Missstände festgestellt werden.

In der parlamentarischen Enquete des Bundesrats am 5. April 2017 zum Thema „Die Zukunft der Pflege: Schaffbar, sichtbar, leistbar“, stellte Volksanwalt Dr. Kräuter eine umfassende Broschüre mit dem Titel „Präventive Empfehlungen zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte in Alten- und Pflegeheimen und in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung“ vor. Die Publikation sammelt generalisierte Empfehlungen zum Schutz von Menschen in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, welche den Berichten der Volksanwaltschaft aus den Jahren 2013 bis 2016 entnommen sind. Die Empfehlungen gründen sich auf das OPCAT- Mandat des präventiven Menschenrechtsschutzes sowie die UN-Behindertenrechtskonvention.

Ein großer Dank spricht Volksanwalt Kräuter gegenüber den sechs von der Volksanwaltschaft eingesetzten Kommissionen aus, die mit Engagement und Fachwissen die Besuche durchführen, sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Volksanwaltschaft und dem Menschenrechtsbeirat. Das gemeinsame Zusammenwirken ermögliche tiefe Einsichten in Lebensumstände von Menschen, die wegen ihres Unterstützungsbedarfes auf den effektiven Schutz ihrer Würde durch eine humanitär geprägte Gesellschaft angewiesen sind. In zahlreichen Protokollen kommt zum Ausdruck, dass sich das Personal in Einrichtungen trotz zum Teil ungünstiger Rahmenbedingungen meist mit großem Einsatz und Empathie bemüht. Auch hier betonte Kräuter seine Anerkennung.

Gemeinsame Zielsetzung von Politik und Verwaltung muss es sein, offenkundige Strukturprobleme zu verbessern, notwendige Reformen durchzuführen und damit dem präventiven Schutz von Menschenwürde und Menschenrechten in Einrichtungen zu entsprechen. Die Volksanwaltschaft appelliert, die aufgezeigten Mängel zur Kenntnis zu nehmen und die daraus abgeleiteten Empfehlungen zur Grundlage des politischen Handelns zu machen.

Die Publikation kann unter diesem Link, sowie unter Downloads auf der rechten Seite als PDF heruntergeladen werden.

 

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Volksanwalt Günther Kräuter nimmt an Menschenrechtsseminar in Barcelona teil

Date of article: 05/04/2017

Daily News of: 05/04/2017

Country:  Austria

Author:

Article language: de

Von 3.-4. April organisierte der europäische Regionalpräsident des Internationalen Ombudsman Institutes (IOI), Rafel Ribó, die zweite Ausgabe eines Workshops bezüglich der Herausforderungen im Menschenrechtsbereich, der im katalanischen Parlament in Barcelona stattfand. Das Seminar nahm die Diskussion betreffend der Zurückdrängung von Rechten wieder auf, die ein Jahr zuvor initiiert wurde. Vertreter verschiedener Mitgliedsorganisationen des IOI nahmen am Workshop teil, um die derzeitige Menschenrechtssituation in Europa sowie die diesbezügliche Rolle von Ombudsman Einrichtungen zu analysieren und zu diskutieren.

Einige hochrangige Redner wurden eingeladen bei der Veranstaltung zu sprechen. Der Kommissar für Menschenrechte des Europarats, Nils Muižnieks, hielt eine programmatische Rede zur derzeitigen politischen Rhetorik und deren Einfluss auf den Schutz der Menschenrechte. Im Rahmen der Veranstaltung nutzte Volksanwalt Kräuter in seiner Funktion als Generalsekretär des IOI die Gelegenheit sich mit dem Menschenrechtskommissar auszutauschen.

In weiterer Folge sprach IOI Präsident, Peter Tyndall, bei der Eröffnungszeremonie sowie in einer Session zum Thema „Politische Rhetorik und deren Einfluss auf Menschenrechte: Europäische Verträge, Menschenrechts-Kodizes und zu berücksichtigende Verhaltensweisen“. Der Direktor der Grundrechteagentur der EU, Michael O’Flaherty, nahm ebenso zu diesem Thema Stellung und unterstrich die wichtige Rolle von Ombudseinrichtungen als Kämpfer für den Schutz von Grund- und Menschenrechten.

Volksanwalt Günther Kräuter war ebenfalls eingeladen sich in der Session bezüglich der Erfahrungen von Ombudsman Einrichtungen im Hinblick auf die Politik und die Zurückdrängung von Menschenrechten zu äußern. Er forderte Vertreter von allen Ombudsman Einrichtungen auf, alle verfügbaren Maßnahmen zu ergreifen, um Menschenrechte zu fördern und insbesondere jene zu schützen, die in der internationalen Migrationsdebatte übersehen werden, nämlich minderjährige Flüchtlinge und Menschen mit Behinderungen jeglicher Art. Hinsichtlich der derzeitigen politischen Entwicklungen sind Ombudsman Einrichtungen mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert und werden regelmäßig eingeschüchtert oder gar bedroht. Naturgemäß wird dadurch die Existenz und Funktion von Ombudsman Einrichtungen beeinflusst. Dementsprechend schloss der Volksanwalt seine Rede mit folgenden Worten: „Die Beschränkung von Ombudsman Einrichtungen bedeutet die Einschränkung von Menschenrechten.“

Zum Abschluss des Workshops verabschiedeten die anwesenden Ombudsleute eine Barcelona Deklaration die auf die vermehrte Zurückdrängung von Grund- und Menschenrechten in Europa Bezug nimmt und in Konsequenz dazu die Verpflichtung aller Ombudseinrichtungen, diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, betont.

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El Justicia sugiere esperar a conocer la demanda antes de suprimir aulas en la concertada

Date of article: 05/04/2017

Daily News of: 05/04/2017

Country:  Spain - Aragón

Author:

Article language: es

El Justicia de Aragón, Fernando García Vicente, ha hecho pública hoy una Sugerencia dirigida al Departamento de Educación del Gobierno de Aragón en la que le pide que antes de realizar ajustes en la oferta educativa analice la demanda social tras el proceso de escolarización, ofertando las mismas vías que hay en la actualidad en los Centros públicos y concertados y que, en función de dicha demanda social, se proceda, a posteriori, a la supresión de unidades en aquellos Centros que no han tenido una demanda suficiente, con las excepciones de aulas que prestan un servicio de índole social.

La Institución argumenta de acuerdo con la jurisprudencia reiterada del Tribunal Supremo (TS) que ha considerado que si el descenso demográfico no se traduce en una reducción de las solicitudes en un centro privado concertado, en aplicación del vigente marco normativo, no es legalmente admisible que se suprima en dicho centro concertado una unidad que tiene una demanda de plazas suficiente para alcanzar la ratio profesor/alumnos exigida.

El marco normativo al que hacen referencia las sentencias del alto tribunal son la Ley Orgánica reguladora del Derecho a la Educación y la Ley Orgánica de Educación que establecen un régimen dual para la prestación del servicio público educativo ya que “el sistema pivota sobre dos ejes, la enseñanza privada concertada y la enseñanza pública” según las Sentencias del TS.

En base a este planteamiento, entiende El Justicia de Aragón que cualquier reajuste en la programación de puestos escolares debe realizarse desde el diálogo y el entendimiento entre todos los sectores afectados con el fin de evitar su judicialización, lo cual podría conducir a que se declarase nulo el proceso de escolarización.

Por otro lado, la Sugerencia de la Institución reitera la necesidad de que exista una distribución equilibrada del alumnado con necesidad específica de apoyo educativo, en particular de los inmigrantes y procedentes de minorías étnicas, entre todos los Centros sostenidos con fondos públicos, ya sean públicos o privados concertados, con la consiguiente dotación de los medios necesarios para cubrir las necesidades específicas de apoyo educativo que presentan.



Fichero adicional:

  • http://www.eljusticiadearagon.com/go.php?t=ejda_sugerencias_y_recomendaciones&id=2793
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