Date of article: 03/12/2019
Daily News of: 03/12/2019
Country:
Belgium
Author: Federal Ombudsman of Belgium
Article language: fr

Le Médiateur fédéral aide les citoyens à obtenir une solution à leur problème. En collaboration avec les administrations fédérales, il cherche aussi des solutions structurelles aux problèmes récurrents.
Il examine les problèmes rencontrés par les personnes handicapées dans le cadre de leur demande d’allocations et de carte de de stationnement, mais aussi lors d’un problème avec leurs impôts, une demande d’immatriculation ou de passeport, le tarif social énergie...
Qualité de service
Les personnes handicapées doivent également pouvoir compter sur des services publics de qualité. Cela inclut d’être accessibles, aussi bien physiquement, par téléphone qu’en ligne.
Les services en ligne facilitent la vie de nombreux citoyens, mais leur utilisation ne peut avoir pour effet de limiter certains droits. Il faut préserver différents canaux d’accès et toujours conserver une place pour le contact direct et humain. Le Médiateur fédéral s'est penché sur la digitalisation des services publics dans son rapport annuel 2018 et continuera d’y prêter attention.
Lire le témoignage d'Emma
Pauvreté et handicap
Nombreuses sont les personnes handicapées qui vivent dans la pauvreté. Parfois, les procédures administratives s'avèrent inéquitables car elles ne tiennent pas suffisamment compte des difficultés financières des citoyens, qui se retrouvent alors dans une situation plus difficile encore.
C’est le cas, par exemple, de la récupération des dettes fiscales par le SPF Finances. Après une enquête du Médiateur fédéral et une série de recommandations, le SPF Finances adapte actuellement ses procédures pour récupérer l’impôt le plus équitablement possible et en tenant compte des groupes vulnérables.
Lire l'enquête et les recommandations « Dettes fiscales »
Plus d’actualités sur les personnes handicapées
- Personnes handicapées : la majoration de l’allocation ne sera plus perdue
- Les personnes handicapées recevront le tarif social énergie de manière rétroactive
- De l’argent perdu pour les personnes handicapées
Ma, 03/12/2019 (Toute la journée)
03/12/2019 (Toute la journée)
03/12/2022 (Toute la journée)
Ce 3 décembre est la journée internationale du handicap. Les personnes handicapées ont les mêmes droits que tous les autres citoyens. Elles éprouvent, cependant, parfois plus de difficultés à accéder à leurs droits. Le Médiateur fédéral aide les personnes handicapées lorsqu’elles rencontrent un problème avec une administration fédérale.
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Date of article: 03/12/2019
Daily News of: 03/12/2019
Country:
Germany
Author: Federal Committee on Petitions of Germany
Article language: de
Die Sorge um die zunehmende Verschlechterung der Schwimmfähigkeit in der Bevölkerung hat die DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) zur Einreichung einer Petition an den Deutschen Bundestag motiviert. Darin wird die Aufstellung eines bundesweiten Masterplans zur Rettung der Schwimmbäder gefordert. Gemeinsam mit der Petition für die Ausrufung des Klima-Notstandes innerhalb der nächsten drei Monate und einer Eingabe, die die Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zu Taiwan verlangt, wird die DLRG-Forderung am Montag, 9. Dezember 2019, ab 11 Uhr im Anhörungssaal des Elisabeth-Lüders-Hauses in einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses unter Vorsitz von Marian Wendt (CDU/CSU) beraten. Die Sitzung wird live im Parlamentsfernsehen, im Internet auf www.bundestag.de und auf mobilen Endgeräten übertragen. DLRG beklagt Schließungen von Schwimmbädern „Seit Jahren sehen wir mit großer Sorge den unheilvollen Trend zu Bäderschließungen in Deutschland. Zu Lasten der Wassersicherheit der Bevölkerung und bezahlbarer sozialer Angebote versuchen die unter Finanzdruck geratenen Kommunen, durch unsystematische Schließungen von Bädern, ihre Haushalte zu bereinigen“, heißt es in der DLRG-Petition. Der anhaltende Trend, ersatzweise Freibäder zu bauen oder auf so genannte Badeteiche auszuweichen, biete witterungsbedingt weder die Verlässlichkeit des Angebots noch tauge die bauliche Struktur für Ausbildung und Sport. Hinzu komme, dass die häufig von privaten Investoren erbauten Spaßbäder nicht den notwendigen Ausbildungsgesichtspunkten entsprechen. Allein im vergangenen Jahr seien etwa 4.500 Schwimmprüfungen weniger abgenommen worden als im Vorjahr, schreiben die Petenten. Um die Missstände wirksam zu bekämpfen, werde eine angemessene und nachhaltige Bäderversorgung benötigt, die durch systematische Bedarfsplanung und Bedarfsdeckung im Rahmen eines bundesweiten Masterplans sichergestellt werden müsse. Es brauche eine Gesellschaft, ähnlich der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG), die in einem Zeitrahmen von zehn Jahren ausschließlich die Aufgabe hat, die Bädersanierung in Deutschland zu koordinieren. Der Finanzbedarf wird in der Petition mit 14 Milliarden Euro beziffert, der je zur Hälfte vom Bund und den Ländern getragen werden müsse. Ausrufung eines Klima-Notstandes innerhalb der nächsten drei Monate gefordert Ab 12 Uhr wird die Forderung nach Ausrufung eines Klima-Notstandes innerhalb der nächsten drei Monate beraten. Wie der Petent Jonathan Berlin schreibt, sei bereits jetzt klar, dass Deutschland die Klimaschutzziele bis 2020 eindeutig verfehlen werde. „Doch diese Gewissheit scheint die Bundesregierung nicht so weit zu beunruhigen, dass sie ausreichende, zügige und ernstzunehmende Schritte unternimmt, um den im Pariser Klimaabkommen gesteckten Zielen und einer Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius gerecht zu werden“, kritisiert er. Mit solch fahrlässigem Handeln werde die Zukunft der nachfolgenden Generationen aufs Spiel gesetzt. Der Petent fordert die Bundesregierung daher auf, dem Beispiel Großbritanniens zu folgen und einen Klima-Notstand auszurufen. Dies würde ein historisches Signal für einen ernstzunehmenden und effektiven Kampf gegen den Klimawandel darstellen und könne ein Beispiel für weitere Nationen sein, sich diesem entschiedenen Kampf anzuschließen. Petent fordert die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Taiwan Über die Forderung, die Bundesregierung solle volle diplomatische Beziehungen Taiwan, das selbst als offiziellen Staatsnamen „Republik China“ verwendet, aufnehmen, wird ab 13 Uhr beraten. Der Petent Michael Kreuzberg kritisiert, dass die Bundesregierung die Volksrepublik China diplomatisch anerkenne und mit dem Land Handel treibe, obwohl „die Führung dieses riesigen Landes die Menschenrechte missachtet, ganze Volksgruppen in ,Umerziehungslager‘ sperren lässt, eine weltweit einzigartige Überwachungs- und Zensurmaschine aufbaut, sich bei Gebietskonflikten in Südostasien brutal über die Anliegen anderer Staaten hinwegsetzt und dabei das Völkerrecht missachtet“. Taiwan hingegen nehme seit 1987 eine demokratische Entwicklung. „Heute ist die Republik China im Gegensatz zur Volksrepublik China ein demokratisches Land nach unseren Maßstäben, in dem das Volk selbst bestimmt“, schreibt der Petent. Dennoch werde dieses Land nicht anerkannt. Deutschland unterhält keine diplomatischen Beziehungen zu Taiwan. Die deutschen Interessen werden laut Auswärtigem Amt durch das Deutsche Institut in Taiwans Hauptstadt Taipei wahrgenommen. Abschließendes Votum in späterer Sitzung Im Verlauf der öffentlichen Sitzung erhalten die Petenten die Möglichkeit, ihr Anliegen nochmals kurz darzustellen, um dann konkrete Fragen der Ausschussmitglieder zu beantworten. An der Sitzung nehmen auch Mitglieder der Bundesregierung teil, die von den Abgeordneten zu den Themen befragt werden können. Ein abschließendes Votum wird der Ausschuss in einer seiner späteren Sitzungen fällen. (hau/02.12.2019)
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