Inscrivez-vous au Colloque " La Convention internationale relative aux droits des personnes handicapées : quels droits nouveaux ? "

Date of article: 01/12/2016

Daily News of: 02/12/2016

Country:  France

Author:

Article language: fr

Organisé par le Défenseur des droits à l’occasion du 10e anniversaire de l’adoption de la Convention relative aux droits des personnes handicapées (CIDPH) par l’ONU le 13 décembre 2006, ce colloque a pour but d’informer et de sensibiliser les participants aux enjeux liés à la mise en oeuvre de la CIDPH en ce qui concerne l’accès aux droits des personnes handicapées et la mise en oeuvre des politiques publiques.

« La Convention internationale relative aux droits des personnes handicapées : quels droits nouveaux ? »

Le 13 décembre 2016, 
de 9h30 à 17h30
Maison de l'UNESCO, Paris

Ce colloque a pour but d'informer et de sensibiliser les professionnels du droit ainsi que les acteurs institutionnels et associatifs en charge des questions de handicap, aux enjeux liés à la mise en œuvre de la Convention relative aux droits des personnes handicapées (CIDPH), tant du point de vue de l'accès aux droits que de l'élaboration et de la mise en œuvre des politiques publiques.

L'inscription au colloque est gratuite mais obligatoire. Le nombre de places étant limité, nous vous prions de bien vouloir vous inscrire dès à présent

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A dispute about Facebook. The debate at the Commissioner’s office with participation of all stakeholders

Date of article: 18/11/2016

Daily News of: 02/12/2016

Country:  Poland

Author:

Article language: en

„Facebook: hate speech - freedom of speech. A challenge to civilization and law, or a crisis of values? "- nearly 100 persons took part in the debate held at the CHR Office, and five times as much watched it live on the internet. The Commissioner arranged the discussion alarmed by the right-wing circles which reported that their Facebook pages were blocked before November 11. More than 30 persons took part in the discussion; they included representatives of the nationalist movement, the left-wing organizations, as well as experts in internet technologies, human rights, hate speech, and representatives of the government administration. The debate was intended to help the CHR to formulate a position on that matter. The recording and transcripts of the three-hour meeting are available in Polish language.

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Bürgerbeauftragter: Alkoholkranken helfen statt kündigen

Date of article: 02/12/2016

Daily News of: 02/12/2016

Country:  Germany

Author:

Article language: de

4. Fachtagung mit Arbeitsagentur Stralsund

Der Bürgerbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern Matthias Crone hat anlässlich einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Agentur für Arbeit in Stralsund zu mehr Suchtprävention und mehr begleitenden Hilfen für Suchtkranke in den Betrieben aufgerufen: „Suchtkranke Menschen zählen zu den Menschen mit einer seelischen Behinderung. Sie haben Anspruch auf Hilfe und betriebliche Eingliederung. Besonders wichtig sind Vorsorgemaßnahmen und klare Regeln im Betrieb, die Suchtrisiken vermindern. Bei Alkohol- und Suchtkranken gilt generell: Helfen geht vor kündigen.“

Die Veranstaltung mit dem Thema "Wenn Alkohol zum Problem wird - Alkoholbedingte Auffälligkeiten im Arbeitsverhältnis" richtete sich in erster Linie an Unternehmen, um für Offenheit zu werben, auch Menschen mit Beeinträchtigungen in Unternehmen zu halten und zu integrieren. Bereits zum vierten Mal waren Unternehmer der Region zu einer Fachveranstaltung anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung, der am 3. Dezember begangen wird, in das Berufsförderungswerk nach Stralsund eingeladen.

Der Präsident des Landesarbeitsgerichtes Alfried Kampen unterstrich in seinem Vortrag den auch von der Rechtsprechung vorgesehenen Vorrang der Prävention, Rehabilitation und Eingliederungshilfe bei festgestellter Alkoholerkrankung. Der Psychotherapeut Jens Nieswandt warb für gute Arbeitsbedingungen, um Druck und Belastungen und damit auch Suchtfaktoren für die Mitarbeiter zu minimieren. Unternehmensführungen seien gefordert, Betroffen die Angst zu nehmen, eine vertrauensvolle Beziehung zu schaffe, um sich der Krankheit zu stellen und diese zu behandeln. Vertreter der Arbeitsverwaltung wiesen auf die gesetzlichen Eingliederungshilfen für Menschen mit seelischen Behinderungen hin.

„Die Arbeitgeber müssen ihre Verantwortung für Alkoholabhängige frühzeitig erkennen und wahrnehmen, schon im eigenen Interesse. So können sie Fachkräfte besser halten.“, so Crone. „Aber es ist auch ein Recht von Menschen mit solchen Behinderungen, dass Hilfe ernsthaft unternommen wird. Integrationsämter und Arbeitsverwaltung helfen dabei.“
Der Bürgerbeauftragte hat in Mecklenburg-Vorpommern nach dem Petitions- und Bürgerbeauftragtengesetz auch die Aufgabe, die Belange Menschen mit Behinderungen wahrzunehmen.

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The Catalan Ombudsman hosted the first meeting of the new European Board of the International Institute of Ombudsman

Date of article: 02/12/2016

Daily News of: 02/12/2016

Country:  Spain - Catalonia

Author:

Article language: en

Among the issues covered there is the presentation of the program of activities for the next two years

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The office of the Ombudsman of Catalonia welcomed Wednesday 30th November the European representatives of the benchmark ombudsman organization, the International Ombudsman Institute (IOI).

The European IOI Board, whose president is Rafael Ribó for the next four years after receiving the support of his counterparts in a recent vote, include eighty ombudsman institutions across the continent.  The Irish ombudsman, Peter Tyndall, who was recently elected president of global IOI, is also part of the Board. During the meeting in Barcelona, ​​the Belgian federal ombudsman, Catherine Bruecker, has been appointed European vice president with unanimity.

The other members of European board are Italian ombudsman, Lucia Franchini;  the Welsh ombudsman, Nick Bennet; the Estonian ombudsman, Ulle Madise, and the Dutch ombudsman, Reinier van Zutphen.

Among the topics discussed, there is the presentation and approval of the program of action for the upcoming two years, with special attention to refugees and the rights situation in Turkey, Poland and Romania, as well as initiatives for workshops and training seminars and the ability to expand the organization and to include new members.

It has also been decided that the next European Conference, scheduled for 2018, will be held in Brussels (Belgium) in which  topics such as access to information, democracy and international standards will be discussed.

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Bürgerbeauftragter wies auf Mangel in Straßenreinigungssatzung hin – Änderungen jetzt vollzogen

Date of article: 30/11/2016

Daily News of: 02/12/2016

Country:  Germany

Author:

Article language: de

Der Herbst hat seine schönen Seiten – kann für Straßenanlieger aber auch viel Arbeit bedeuten. Denn oft sind sie infolge der örtlichen Straßenreinigungssatzung verpflichtet, das von großen Bäumen an Straßen reichlich auf Gehwege herabgefallene Laub zu beseitigen. So erging es auch Anwohnern an einer Bundesstraße in Thüringen. Als sei diese Pflicht zur Reinigung des Gehweges und Entsorgung des Laubes nicht schon Aufgabe genug, erhielten sie aber auch noch Ermahnungen vom Amt, sie kämen ihren Reinigungsverpflichtungen laut Straßenreinigungssatzung nicht genügend nach. Denn laut Straßenreinigungssatzung seien sie darüber hinaus verpflichtet, auch die anliegende Bundesstraße bis zur Mitte der Fahrbahn zu reinigen!

Diese Forderung hielt eine Anwohnerin nicht nur für „bürgerunfreundlich“, sondern - nachvollziehbarerweise - auch für sehr gefährlich. Deshalb bat sie den Bürgerbeauftragten, die betreffende Straßenreinigungssatzung daraufhin zu überprüfen, ob die darin enthaltene Forderung für die Anwohner bei der Erfüllung ihrer Reinigungspflicht noch zumutbar sei. 

Der Bürgerbeauftragte prüfte die Angelegenheit - mit dem Ergebnis, dass die in der Satzung festgeschriebene Verpflichtung zur Reinigung auch der Fahrbahn bis zur Straßenmitte aus seiner Sicht aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens der Bundesstraße und der davon ausgehenden Gefährdung unzumutbar und die maßgebliche Satzungsbestimmung daher rechtswidrig sei. Vom Bürgerbeauftragten hierauf aufmerksam gemacht, teilte die Stadt mit, dass in der Praxis  - entgegen der Regelung in der Straßenreinigungssatzung - von den Hauseigentümern an der Bundesstraße lediglich verlangt werde, neben dem Geh-/Radweg den Rinnstein am Fahrbahnrand zu reinigen. Die Straßenreinigungssatzung sei daher nicht klar formuliert und müsse diesbezüglich präzisiert werden.

Nun teilte die Stadtverwaltung dem Bürgerbeauftragten mit, dass die aus Gründen der Rechtssicherheit und Rechtsklarheit nötige Satzungsänderung nunmehr vom Stadtrat beschlossen worden sei und die Veröffentlichung im Amtsblatt bevorstehe. Künftig sind die Anwohner aller Hauptverkehrsstraßen in der betreffenden Stadt - darunter auch die Bürger, die sich an den Bürgerbeauftragten gewandt hatten - von der Pflicht ausgenommen, die Straße bis zur Straßenmitte zu reinigen. Die Kehrpflicht in diesen Straßen beschränkt sich demnach künftig auf die Geh- und Radwege (mit Grünstreifen) sowie auf den Rinnstein an der Fahrbahnkante. 

Kommunen haben bei der Gestaltung örtlicher Satzungen zwar einen weiten Gestaltungsspielraum, dieser hat aber auch seine Grenzen, wie der hiesige Fall anschaulich deutlich macht!

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